Ludwig van Beethoven

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(beendet) CD-Verlosung Ingolf Turban – Beethoven: Violinsonaten

Kompromisslos und radikal Musik machen

Ingolf Turban und Marlo Thinnes haben in Beethovens Violinsonaten eine neue gemeinsame Sprache gefunden. concerti verlost drei CD-Boxen. weiter

Bücherherbst – Martin Geck: So sah die Welt Beethoven

Beethoven aus 77 Blickwinkeln

Herbstzeit – Lesezeit. Die schönsten Bücher für die dunkle Jahreszeit, ausgewählt von der concerti-Redaktion. Teil 7: Martin Geck: So sah die Welt Beethoven weiter

Bücherherbst – Moritz Stetter: Mythos Beethoven

Wie die Hörschwäche sich in eine Sprechblase verwandelt

Herbstzeit – Lesezeit. Die schönsten Bücher für die dunkle Jahreszeit, ausgewählt von der concerti-Redaktion. Teil 3: Moritz Stetter – Mythos Beethoven weiter

Lieblingsstück Igor Levit

Beethoven: Klaviersonate Nr. 21 «Waldstein»

Farbigkeit, Körperlichkeit und Inspiration machen Beethovens berühmte "Waldstein"-Sonate für Pianist Igor Levit zu einem absoluten Weltwunder. weiter

Corona: Inspiration in der Krise

Kunst nach Corona

Stay at home: Das Wohnzimmer wird zur improvisierten Konzertbühne. Aber wie geht es weiter? Die Kunst findet immer eine Antwort. weiter

Interview Thomas Hengelbrock

„Er war eine singuläre und extreme Gestalt“

Thomas Hengelbrock über Konzertmarathons, Beethoven als ersten freischaffenden Komponisten und über seine Bewunderung für den Wiener Klassiker. weiter

TV-Tipp: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker mit Andris Nelsons 2020

Frohes Neues!

Andris Nelsons dirigiert das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. weiter

Beethoven-Jubiläum: Malte Boecker & Daniel Hope im Interview

„Für viele ist Beethoven noch ein Übermensch“

Er war das grimmige, der Welt entrückte Genie – oder? Malte Boecker und Daniel Hope über das weitverbreitete, jedoch nicht ganz korrekte Bild des Komponisten. weiter

Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

concerti-Tagebuch BTHVN 2020: Auftakt zum Beethoven-Jubiläumsjahr

In Bonn startete am 16. Dezember das Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Die concerti-Redaktion berichtete für Sie live aus der Bundesstadt. weiter

Opern-Feuilleton: Reflexionen über die Gegenwart in Beethovens „Fidelio“

Werk und Wirklichkeit

Nur wenige Opern bieten sich kontinuierlich zur Reflexion über die Gegenwart an wie „Fidelio“, die kurz vor dem Beethovenjahr wieder in den Spielplänen der Opernhäuser auftaucht. weiter

Rezension Gil Shaham – Beethoven/Brahms: Violinkonzerte

Fabulös

Getragen von einem frischen, humanen Geist, gelingt es Gil Shaham und The Knights den Violinkonzerten von Beethoven und Brahms neue Facetten abzugewinnen. weiter

Rezension René Jacobs – Beethoven: Missa Solemnis

Sphärisch

Réne Jacobs gelingt es, Beethovens „Missa Solemnis“ als eine sehr persönliche, stellenweise geradezu intime Musik abzubilden. weiter

Rezension Lahav Shani – Beethoven: 7. Sinfonie & 4. Klavierkonzert

Abokonzertniveau

Die Personalunion als Solist und Dirigent gelingt Lahav Shani hörbar gut. Nur bei Beethovens Siebter mangelt es an Innenspannung. weiter

Rezension Martha Argerich & Theodosia Ntokou – Beethoven/Bagge: 6. Sinfonie

Auf Sicherheit bedacht

Martha Argerich und Theodosia Ntokou können mit ihrer Aufnahme von Beethovens 6. Sinfonie nicht alle Erwartungen erfüllen. weiter

Rezension Beth Levin – Hammerklavier live

Zwiegespalten

Beth Levin hat im Juni 2019 einen Klavierabend in Baltimore mitschneiden lassen. Die Aufnahme schwankt zwischen beeindruckenden und befremdlichen Momenten. weiter

Rezension Georg Nigl – Vanitas

Berückend

Diese Schubert-Lieder, interpretiert von Bariton Georg Nigl, kommen einem ganz nah. Dazu passt, wie Olga Pashchenko am Hammerklavier spielt, den Gesang umhüllt und ausdeutet. weiter

Rezension Marek Janowski – Beethoven: Sinfonien

Genaue Partiturkenntnis

In allen neun Sinfonien spürt man Janowskis dezidierten Gestaltungswillen. Leider wirken die Tuttipassagen vom Klangbild her etwas verzerrt. weiter

Rezension casalQuartett – Beethovens Welt

Für Quartett-Enthusiasten

Das casalQuartett richtet eindrucksvoll den Blick auf Komponisten, die Beethoven maßgeblich beeinflusst hat. weiter

Rezension Martin Helmchen – Beethoven

Reflektiertes Miteinander

Martin Helmchen und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin musizieren auf der Basis einer historisch informierten Klangvorstellung und mit großer Emphase. weiter

Rezension Herbert Schuch – Reflecting Beethoven

Pulsierender Gestus

Herbert Schuch setzt Klaviersonaten von Beethoven gekonnt in den Kontext zeitgenössischer Klavierliteratur. weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

(UA Wien 1824) mit Schlußchor über Schillers Ode „An die Freude“ Zehn Jahre liegen zwischen der Achten und der Neunten. Der Stil hat sich gewandelt, mit ihm das Bild der Partitur: alle Holzbläser haben ein eigenes System; die „Vereinzelung“ der Notenlinien spiegelt die Vielfalt der Linien in Beethovens Antlitz. Sein… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-dur op. 93

(UA Wien 1814) Die Achte ist Beethovens kürzeste Symphonie – aber sie hat es in sich! Folgte die „humorige“ Vierte auf die Gruppe der jungen „stürmischen“ ersten drei, so bildet die „heitere“ Achte das Intermezzo nach der mittleren Gruppe der reifen „humanistischen“ drei vor der „vermächtnishaften“ Neunten. Mußte in der… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

(UA Wien 1813) Als die Siebente entstand, wetterleuchtete es gewaltig am politischen Himmel: Napoleon zog gegen Rußland und unterlag; die bejubeltete Uraufführung fand statt als Benefizkonzert zugunsten der anti-napoleonischen Kämpfer. In seiner Dankadresse an die Mitwirkenden schrieb Beethoven: „uns alle erfüllt nichts als das reine Gefühl der Vaterlandsliebe und das… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-dur op. 68 „Pastorale“

(UA Wien 1808) Nicht erst der Beethoven-Dirigent Wilhelm Furtwängler koppelte die Fünfte und die Sechste zu einem Programm, schon bei der Uraufführung erklangen beide Symphonien zusammen – sie sind wohl auch gleichzeitig entstanden. Wie konnte ein Komponist die hochgespannte, von heftigen inneren Stimmen gequälte „Schicksalssymphonie“ und die völlig entspannte, den… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

(UA Wien 1808) Ging es in der Eroica um den politischen Kampf der Gesellschaft gegen den äußeren Feind der Freiheit: die Tyrannis, in welcher „alle Menschenrechte mit Füßen getreten werden“ (siehe die Geschichte der Widmung), so geht es in der Fünften um den geistig-seelischen Kampf des Einzelnen gegen den inneren… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

(UA Wien 1807) Nach drei ambitionierten Symphonien in rascher Folge (1800, 1802, 1804) gönnte sich der 37jährige Beethoven mit seiner Vierten ein entspanntes Intermezzo und zog Bilanz: er wußte, wer er war und was er konnte, aber er empfand Erschöpfung, Einsamkeit und Sehnsucht. Dagegen halfen nur: wacher Geist, grimmiger Humor und… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

(UA Wien 1804) Zwei Akkorde wie geballte Fäuste!! Dann sofort – tief und leise (wie hinter vorgehaltener Hand) – das Hauptthema in den Violoncelli; in den Violinen die Reaktion darauf: ein Aufleuchten in den Augen – was für eine Idee! Nun gilt es Mut und Kraft, sie zu verwirklichen…wovon die… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

(UA Wien 1802) ADAGIO MOLTO – hinter dem Eingangsportal empfängt uns zarte, helle Bläserkammermusik, dann wieder ein Portal – der Streicherchor greift das Thema auf, reichert es harmonisch an und läßt es in kraftvoller Dynamik mit schwirrenden Trillern kadenzieren. Doch damit nicht genug – nun öffnen sich die inneren Türen:… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

(UA Wien 1800) Zu Anfang ein paar typische, kadenzierende Schlußformeln – so war Sinfonia bis jetzt. Dann eine einladende große Geste der Violinen – jetzt aber kommt Symphonie: der aufgefächerte, „vereinzelte“ (Beethoven), bewegte, von innen leuchtende, warme Orchesterklang öffnet uns das Herz…knapper, wesentlicher – und selbstbewußter kann eine Einleitung nicht… weiter

Beethoven: Fidelio

op.72 (UA Wien 1805/06 als Leonore, 1814 als Fidelio) Ein forderndes rhythmisches Motiv: Du musst! Eine zögernde Geste: Kann ich? Dann ein allmähliches, riesiges Crescendo – wie wachsender Mut. Nach der Ouvertüre beginnt es wie ein Singspiel – nur eine gewisse Unruhe (Akzente, Dynamik) deutet an, dass Wäschelegen und Eifersüchteleien nicht… weiter