Oper
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Im Nichts entschwunden
(Paris, 8.10.2026) Mit der „Götterdämmerung“ rundet sich die „Ring“-Regie von Calixto Bieito in der collagehaft gefügten Szenen-Abfolge nur bedingt. Für Stringenz sorgen Pablo Heras-Casado am Pult und ein exquisites Ensemble.
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Riphahns Haus erwacht
Nach 14 Jahren öffnet die Oper Köln am Offenbachplatz wieder ihre Türen. Als erste Premiere steht Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ an.
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Ein Königreich für ein Libretto
William Shakespeare inspirierte ganze Generationen an Komponisten zu grandiosen Werken, was die Premieren im September eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dabei gilt das Interesse weit mehr als nur „Romeo und Julia“ oder „Macbeth“…
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Machtspiele von Weimar bis München
Diese zehn erfolgversprechenden Opernpremieren der Spielzeit 2026/27 sind eine Reise innerhalb Deutschlands absolut wert.
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Komik, die einschlägt wie eine Horde Duracell-Hasen
(Salzburg, 5. & 6.8.2026) Der Abschluss einer stückreichen Salzburger Festspielwoche gehört der wahren Königsform des Musiktheaters: der Opera buffa. Die Regisseure Kosky und Loy verfolgen dafür erfolgreich zwei unterschiedliche Wege – musikalisch bleibt indes manches auf der Strecke.
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Vom Regen in die Mehldusche, vom Blutbad in das erdige Grab
(Salzburg, 3. und 4.8.2026) In der Salzburger Felsenreitschule begeistert Romeo Castellucci mit seiner religiös grundierten Inszenierung von Messiaens „Saint François d’Assise“. Teodor Currentzis wiederum elektrisiert und polarisiert mit seiner Lesart von Bizets „Carmen“, die sich stimmig in das thematische Gesamtbild dieses Festspielsommers fügt.
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Vorzüge des Halbszenischen und der Mangel der Nichtregie
(Salzburg, 2.8.2026) Die Salzburger Festspiele bringen zugleich Mozarts Frühwerk „Lucio Silla“ in einer semiszenischen und Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ in einer Vollinszenierung auf die Bühne. Eine Geschichte über bestens geeignete Spielorte und jene, die dazu werden.
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Wagner-Würfeln mit KI
(Bayreuth, 28.7. bis 1.8.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Jetzt ging der erste Zyklus des Jubiläums-„Rings“ zu Ende – mit einem Bilder-Overkill der Künstlichen Intelligenz, nach dessen Erlebnis man verzweifelt nach genuin menschlicher Kreativität rufen will. Die Maschine kann den Menschen nicht ersetzen.
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Klingende Superlative
Von „Weck und Woi“ bis zum unterirdischen Wasserbassin: Diese sieben europäischen Opernhäuser überraschen mit Rekorden, Kuriositäten und bemerkenswerten Traditionen – und sind stets einen Besuch wert.
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Wenn das Rheingold in Bilderfluten absäuft
(Bayreuth, 27.7.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Jetzt ging der Jubiläums-„Ring“ an den Start – mit einem von der Künstlichen Intelligenz erfundenem visuellen Wuseln, dessen Beliebigkeit das Publikum ermattet zurücklässt.
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Debütantinnen-Erfolg
(Salzburg, 26.7.2026) Allein Sopranistin Asmik Grigorian und Tenor Jonathan Tetelman entschädigen für viele uneingelöste Versprechen von Regie und Musikalischer Leitung: In dieser „Carmen“ sollen viele Elemente neu sein, erweisen sich aber eher als gewollt denn gekonnt.
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Der Kampf ums Klo
(Bayreuth, 26.7.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Die Eröffnungspremiere mit dem hier noch nie gespielten Frühwerk „Rienzi“ erweist sich als richtig und wichtig. Vor allem die musikalische Interpretation begeistert.
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Der Jedermann-Spießer in uns allen
(Bregenz, 23.7.2026) Die zweite Neuinszenierung der Bregenzer Festspiele 2026 fördert weit mehr Erkenntnisse als die an der Oberfläche kratzende „La traviata“. Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ sind in der Inszenierung von Yuval Sharon eine Einladung zu erforschen, wieviel gräuliche Bürgerlichkeit in uns allen steckt.
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Plansch-Party der Roaring Twenties
(Bregenz, 22.7.2026) Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele kommt erstmals Verdis „La traviata“ auf die Seebühne. Doch die Inszenierung lässt das Publikum zur Premiere kalt.
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Inszenierte Skandale
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil III der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Historie des Inszenierens im Festspielhaus – von Richard Wagner als erstem Regisseur bis in die Gegenwart der Jubiläumssaison.
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Liebe in Zeiten des Krieges
(St. Margarethen, 15.7.2026) Die Neuinszenierung von Puccinis „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen bringt den historischen Hintergrund massiv in die Privathandlung und weitet das Geschehen ins Metaphysische.
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Vom Zauber der Verwandlung
(Aix-en-Provence, 6.7.2026) Klaus Mäkelä und Barrie Kosky arbeiten in Aix-en-Provence erstmals zusammen und kreieren eine fast historische Lesart von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“.
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Experimentieren auf Polnisch
(Sopot & Danzig, 2.7. & 3.7.2026) In seinem vierten Jahr baut das Baltic Opera Festival weiter seine Präsenz auf der europäischen Festivalbühne auf – ganz im Sinne des Bayreuth-Jubiläums mit viel Wagner sowie deutsch-polnischem Operettenzauber.
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Sonnencreme und Opernglas
Wenn die Theater in die Sommerpause gehen, verlagert sich das Operngeschehen auf die Festivals – vom reizvollen Geheimtipp bis zur glanzvollen Großproduktion, in der Nachbarschaft oder am Urlaubsort.
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Träum weiter
(Zürich, 21.6.2026) Der Traum als Offenbarungslandschaft existenziellen Scheiterns: Thorleifur Örn Arnarsson schlägt in seiner Zürcher „Tannhäuser“-Inszenierung den Titelhelden in die Ketten des eigenen Unterbewusstseins.



















