© Matthias Baus/KoelnMusik

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln
www.koelner-philharmonie.de

Den Platz unterhalb des Kölner Doms, auf dem sich zuvor lediglich ein Busbahnhof befand, beansprucht seit 1986 ein Gebäudekomplex bestehend aus Kölner Philharmonie, Museum Ludwig und Wallraf-Richartz-Museum. 1975 wurde für den Bau eines Museumskomplexes mit einem Mehrzweckraum ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, den das Kölner Architekturbüro Busmann und Haberer gewann. Da es jedoch in Köln keinen Konzertsaal gab, der den modernen Anforderungen genügte, beschloss man bald, statt eines Mehrzwecksaals einen Konzertsaal zu bauen. Von 1980 bis 1986 erfolgte der Bau der Philharmonie Köln, der durch das hohe Grundwasser des Rheins und die unmittelbare Nähe zu den Gleisen des Hauptbahnhofs erschwert wurde. Der in Form eines Amphitheaters angelegte und mit amerikanischer Roteiche ausgebaute Konzertsaal des Architektenteams bietet nun 2000 Besuchern Platz. Da der Raum freischwingend konstruiert ist, kommt er ohne sichtbehindernde Stützen aus. Weil der Konzertsaal aber unterhalb des öffentlich begehbaren Heinrich-Böll-Platzes liegt und Schrittgeräusche aufgrund eines fehlerhaften Bodenbelags bis ins Innere des Konzertsaales vordringen, muss der Platz bei Proben oder Konzerten abgesperrt werden. Die in der Philharmonie nachträglich eingebaute Orgel mit siebzig Registern, die sich heute mit ihren sieben Rundtürmen in den Saal einfügt, stammt aus der Werkstatt des Bonner Orgelbauers Johannes Klais. Sie bildet das Pendant zur gegenüberliegenden Wendeltreppe. Zusätzlich ist im Gebäude ein voll ausgestattetes Tonstudio des WDR untergebracht. Das Programm der Philharmonie umfasst neben Klassik auch Jazz und Weltmusik. Für den Konzertbetrieb verantwortlich ist die KölnMusik GmbH, die zu neunzig Prozent von der Stadt Köln und zu zehn Prozent vom Westdeutschen Rundfunk getragen wird. Die Kölner Philharmonie beheimatet sowohl das Gürzenich-Orchester als auch das WDR Sinfonieorchester Köln und fungiert außerdem als größte der Spielstätten des jährlich stattfindenden Festivals „Acht Brücken“.

Konzerthäuser in NRW öffnen wieder

Ein erster Lichtblick

Nach Wochen der coronabedingten Zwangspause öffnen die ersten Konzerthäuser in NRW wieder ihre Pforten für Livekonzerte. Die Philharmonie Essen u. a. präsentieren ihr Nachholprogramm. weiter

Dienstag, 03.08.2021 12:00 Uhr Kölner Philharmonie

Bundesjugendorchester, Elias Grandy

Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur, Rautavaara: A Requiem in Our Time, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Mittwoch, 04.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Michael Barenboim, Kian Soltani, West-Eastern Divan Orchestra, Daniel Barenboim

Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102, Franck: Sinfonie d-Moll FWV 48

Donnerstag, 19.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Anja Petersen, Florentin Ginot, Ensemble Musikfabrik, Enno Poppe

Aperghis: Neues Werk für Kontrabass solo, Grisey: Quatre chants pour franchir le seuil

Freitag, 20.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Malion Quartett, Olympia Boukis, Daniel Pfluger

Musik von Shaw, Beethoven, Adams, Feldman & Dessner

Samstag, 21.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Paul Lewis, Concertgebouworkest Young, Daniel Harding

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Sonntag, 22.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Grigory Sokolov

Rachmaninow: 10 Préludes op. 23, Chopin: Deux Polonaises op. 26, Polonaise fis-Moll op. 44 & Polonaise As-Dur op. 53 „Heroique“

Donnerstag, 26.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Nikola Hillebrand, Collegium Vocale 1704, Collegium 1704, Václav Luks

Zelenka: Missa 1724, Vivaldi: Laudate pueri Dominum G-Dur RV 601

Freitag, 27.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie
Samstag, 28.08.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie
Sonntag, 29.08.2021 11:00 Uhr Kölner Philharmonie

Concerto Köln, Juri Tetzlaff

Werke von Vivaldi