Im Verdi-Jahr lassen es sich die Opernstars natürlich nicht nehmen, ihren Teil beizutragen. Sopranistin Lucia Aliberti nimmt den 200. Geburtstag des Meisters zum Anlass, Arien aus zwölf frühen und weitgehend weniger bekannten Verdi-Opern zu präsentieren. Das Repertoire reicht von Un giorno di regno, 1840 entstanden, bis Aroldo aus dem Jahr 1857. Man kann daran wunderbar studieren, wie Verdi den Belcantogesang in den Dienst des Dramatischen stellt. Lucia Aliberti ist schon einige Jahrzehnte im Geschäft, mittlerweile weist ihre Stimme stellenweise Härten auf. Ungeachtet dessen gelingt ihr eine ausdrucksstarke Deutung des frühen Opernkosmos Verdis, mit vielfältigen vokalen Färbungen und Charakteren. Wunderbar ist sie vor allem in den konzentrierten, verinnerlichten Momenten, etwa in der Arie der Jungfrau von Orléans aus Giovanna d’Arco. Oder in den begnadeten feinen Nuancen in luftigen Höhen und perlenden Koloraturen in La Battaglia di Legnano.
CD-Rezension Lucia Aliberti
Verdi-Entdeckungsreisen
Im Verdi-Jahr lassen es sich die Opernstars natürlich nicht nehmen, ihren Teil beizutragen. Sopranistin Lucia Aliberti nimmt den 200. Geburtstag des Meisters zum Anlass, Arien aus zwölf frühen und weitgehend weniger bekannten Verdi-Opern zu präsentieren. Das Repertoire reicht von Un giorno di regno, 1840 entstanden, bis Aroldo aus dem Jahr 1857. Man kann daran wunderbar…
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