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Rezension Dorothee Mields – Praise: Bach-Kantaten

Homogen und stimmig

Christoph Spering erstaunt bei Bach erneut mit seinem sehr auf Feinheit bedachte Ansatz, bei dem nie das Wuchtige im Vordergrund steht.

vonChristian Lahneck,

Ob eine Serie daraus wird? Nach den drei „Dialog-Kantaten“ und dem 4-CD-Paket mit „Luther-Kantaten“ lässt Christoph Spering mit seinen Ensembles „Chorus Musicus Köln“ und „Das Neue Orchester“ nun ein Doppel-Album folgen mit sechs weiteren Kantaten. Wieder erstaunt der sehr auf Feinheit bedachte Ansatz, nie steht das Wuchtige im Vordergrund, was wiederum zur Folge hat, dass schmerz- oder trauerbehaftete Textstellen nicht triefen. Wort- und sonstige Übertreibungen sucht man weitgehend vergeblich. Der Chor präsentiert sich homogen und ebenso stimmig im Zusammenwirken mit dem Orchester, das, bei überzeugend austarierten Tempi, immer wieder geschickte solistische Akzente setzt. Die Solisten sind mit Dorothee Mields, Olivia Vermeulen, Natalie Hüskens, Georg Poplutz und Benedikt Kristjánsson gleichermaßen gut besetzt, so dass auch hier Ausgeglichenheit zum Markzeichen wird.

Dorothee Mields
Dorothee Mields © Harald Hoffmann

Praise
Bach-Kantaten BWV 26, 41, 95, 115 & 137

Dorothee Mields (Sopran), Olivia Vermeulen & Nathalie Hüskens (Alt), Benedikt Kristjánsson & Georg Poplutz (Tenor), Tobias Berndt & Daniel Ochoa (Bass), Chorus Musicus Köln, Das Neue Orchester, Christoph Spering (Leitung)
deutsche harmonia mundi

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