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Durch den Monat mit…

… Dorothee Mields

Die Sopranistin Dorothee Mields nimmt uns mit durch ihren Monat und erzählt von ihren Highlights und Geheimtipps.

vonRedaktion,

Während ich im Berner Münster noch zwei Konzerte mit dem Münsterchor und Fritz Krämer gebe (auf dem Programm steht unter anderem Mozarts „Missa brevis“), verpasse ich leider das „Konzert im Dunkeln“ des paneuropäischen Ensembles „Das dritte Auge“ im alten Bremer Sendesaal. Aber Bern ist natürlich auch schön!

Symbolbild Stricken
Freizeitbeschäftigung: Socken stricken (Symbolbild)

In den letzten fünf Jahren war ich 300 Tage im Jahr unterwegs. 2018 habe ich das radikal verändert, und so werde ich die ersten Tage im Dezember zu Hause in Bremen verbringen, Kekse backen und Winterfutter für meine geliebten Bremer Kohlmeisen herstellen. Dienstags gibt es eine Strickgruppe im Café Casa in meiner Straße, dort treffe ich mich mit meiner Kollegin Julie Comparini und anderen Bremer Musikerinnen für Kaffeeklatsch und Socken stricken.

Im Dezember selbst im Publikum: Dorothee Mields

Das Bremer Theater hat im Dezember Verdis „Un ballo in maschera“ im Programm, da kann ich meiner alten Kinderleidenschaft, der dramatischen italienischen Oper, frönen – im Publikum, natürlich!

Ab dem 10. Dezember gehe ich dann wieder auf Tour, zunächst nach Leipzig für das Weihnachtsoratorium I–VI mit dem Thomanerchor. Leipzig ist eine ungemein lebendige Stadt, in der viel stattfindet. Sehr besonders sind natürlich die musikalischen Gottesdienste in St. Thomas und St. Nikolai.

Thomanerchor
Der Thomanerchor in St. Thomas Leipzig© Matthias Knoch

Auch zwischen den Jahren bin ich zuhause in Bremen. Dann fliegen die schicken Konzertkleider in die Ecke, ich ziehe meine Buddel- und Spielhose an, geübt wird mental mit den Noten auf den Knien im Lesesessel, ansonsten findet man mich im Garten oder unterwegs in der schönen norddeutschen Landschaft im Bremer Umland. Natur ist mir sehr wichtig, zum Ausgleich und zur Erdung für die viele geistige und luftige Arbeit, die ich als Sopran verrichte.

Symbolbild Spinne im Haus
Hausspinnen werden mit Namen bedacht (Symbolbild) © shutterstock

Sehr liebe ich auch meine Hausspinnen, die sich von selbst angesiedelt haben und die ich mit einer Mischung aus Grauen und Faszination betrachte. Um meiner Arachnophobie keine Angriffsfläche zu bieten, habe ich allen Spinnen Namen gegeben.

 

Hören Sie Bachs Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ BWV 106 mit Dorothee Mields und der Netherlands Bach Society:

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