1954 nach Plänen des Architekten Gerhard Weber errichtet, diente der hr-Sendesaal mit seiner Kapazität von 840 Plätzen zunächst ausschließlich als Heimat für das hr-Sinfonieorchester, wurde mit der Zeit aber auch für Fernsehaufnahmen, Jazzfestivals, Lesungen und Fastnachtssitzungen genutzt – 1957 fand dort der Eurovision Song Contest statt, damals noch als Grand Prix Eurovision de la Chanson. Die zickzack-förmig angebrachte Wandverkleidung aus kanadischem Ahornholz sorgt für eine herausragende Akustik, die beim Bau des Sendesaals wichtiger war als die Optik, galt es damals doch vor allem die Radiohörer zu beeindrucken. Heute profitieren davon Künstler und Ensembles, die dort Einspielungen machen – und natürlich das Publikum vor Ort.
© hr/Nikolay Kazakov

hr-Sendesaal
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