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CD-Rezension David Greilsammer

Außergewöhnliche Begegnungen

Vier Gespräche zwischen Barock und Gegenwart, von den frühbarocken Tänzen eines Orlando Gibbons bis zum 1982 geborenen Matan Porat, der sich mit Whaam! auf ein Bild Roy Lichtensteins bezieht. Geht das? Ja. Denn der Pianist David Greilsammer nimmt den Hörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise. Wenn er ein unendliches Dahinfließen bei Couperin mit den eruptiven…

vonKlemens Hippel,

Vier Gespräche zwischen Barock und Gegenwart, von den frühbarocken Tänzen eines Orlando Gibbons bis zum 1982 geborenen Matan Porat, der sich mit Whaam! auf ein Bild Roy Lichtensteins bezieht. Geht das? Ja. Denn der Pianist David Greilsammer nimmt den Hörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise. Wenn er ein unendliches Dahinfließen bei Couperin mit den eruptiven Klängen Porats kontrastiert, denen wiederum eine Händel-Suite mit irgendwie gebremstem Bewegungsimpetus folgt. Wenn er nacheinander Froberger, Sahar und Gibbons bis in die Ebene einzelner Töne zerlegt. Erstaunlich, wie perfekt die Kombination dieser Musik funktioniert. Natürlich ist bei Greilsammer die barocke Cembalomusik durch die Brille der Moderne betrachtet: Die Musik der Gegenwart stellt Fragen an ihre Ahnen. Und die gibt interessante, unerwartete Antworten: mit Rubati in Händelschen Tanzsätzen und impressionistischen Klangwelten bei Rameau.


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