Hector Berlioz (* 11. Dezember 1803 in La Côte-Saint-André; † 8. März 1869 in Paris) wurde von seinem Vater zunächst zum Medizinstudium gedrängt. Gegen dessen Willen wechselte er aber bald zur Musik. Am Conservatoire, das er ab 1826 besuchte, wurden Luigi Cherubini und Anton Reicha seine Lehrer, die ihm seiner Ansicht nach allerdings zu akademisch und zu sehr der Tradition verhaftet waren. 1830 erhielt er den begehrten Rom-Preis. Mit dem Gewinn des Prix de Rome war ein fünfjähriges Stipendium mit zwei Jahren Aufenthalt in Rom und einem Jahr Aufenthalt in Deutschland verbunden. In einem letzten Konzert vor der Abreise nach Rom führte Berlioz am 5. Dezember 1830 die „Symphonie fantastique“ auf. Zeitlebens rang Berlioz in Frankreich um Anerkennung. Auf zahlreichen Auslandsreisen führte er seine Werke selbst auf. Zugleich betätigte er sich als kämpferischer Musikschriftsteller. Seine einzige feste Anstellung war am Pariser Konservatorium als Bibliothekar.
Hector Berlioz
Hector Berlioz

Termine
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So., 15. Februar 2026 11:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Großer Saal)Konzert
Kammerchor der Universität Hamburg, Orchester der Universität Hamburg, Thomas Posth
Brahms: Fünf Gesänge op. 104, Mahler/Gottwald: Urlicht, Mäntyjärvi: Die Stimme des Kindes, Shaw: And the Swallow, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
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So., 15. Februar 2026 17:00 Uhr
Tonhalle Zürich, ZürichKonzert
Jubiläumskonzert – 200 Jahre Männerchor Zürich
Valeriy Murga (Bariton), Männerchor Zürich, Jubiläumsorchester, Roger Widmer (Leitung)
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Mo., 16. Februar 2026 11:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Großer Saal)Konzert
Kammerchor und Orchester der Universität Hamburg, Thomas Posth
Brahms: Fünf Gesänge op. 104, Mahler/Gottwald: Urlicht, Mäntyjärvi: Die Stimme des Kindes, Shaw: And the Swallow, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
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Konzert
Noah Bendix-Balgley, Bruno Delepelaire, Berliner Philharmoniker, Tugan Sokhiev
Mendelssohn: Die Hebriden h-Moll op. 26, Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
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Konzert
Noah Bendix-Balgley, Bruno Delepelaire, Berliner Philharmoniker, Tugan Sokhiev
Mendelssohn: Die Hebriden h-Moll op. 26, Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
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Konzert
Noah Bendix-Balgley, Bruno Delepelaire, Berliner Philharmoniker, Tugan Sokhiev
Mendelssohn: Die Hebriden h-Moll op. 26, Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
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Konzert
Gabriela Montero, Stuttgarter Philharmoniker, Andrey Boreyko
Ginastera: Drei Tänze aus „Estancia“, Montero: Latin Concerto, Berlioz: Symphonie fantastique
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Konzert
Gabriela Montero, Stuttgarter Philharmoniker, Andrey Boreyko
Ginastera: Drei Tänze aus „Estancia“, Montero: Latin Concerto, Berlioz: Symphonie fantastique
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Konzert
Gabriela Montero, Stuttgarter Philharmoniker, Andrey Boreyko
Ginastera: Drei Tänze aus „Estancia“, Montero: Latin Concerto, Berlioz: Symphonie fantastique
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Konzert
Gabriela Montero, Stuttgarter Philharmoniker, Andrey Boreyko
Ginastera: Drei Tänze aus „Estancia“, Montero: Latin Concerto, Berlioz: Symphonie fantastique
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