Giuseppe Verdi

    Dienstag, 17.03.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Samstag, 21.03.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Dienstag, 24.03.2020 19:30 Uhr Tonhalle Maag Zürich

    Avi Avital, Willi Zimmermann, Zürcher Kammerorchester

    Vivaldi: Concerto für Streicher und Basso continuo g-Moll RV 156, J. S. Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041 arrangiert für Mandoline von Avi Avital, Respighi: Antiche Danze ed Arie: III. Suite, Tschaikowsky: Auszüge aus «Die Jahreszeiten» arrangiert von Ohad Ben-Ari, Verdi: Streichquartett e-Moll Fassung für Streichorchester

    Freitag, 27.03.2020 20:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Mittwoch, 01.04.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Samstag, 04.04.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Dienstag, 07.04.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Otello

    Daniele Rustioni (Leitung), Graham Vick (Regie)

    Sonntag, 19.04.2020 19:30 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Aida

    Marco Armiliato (Leitung), Tatjana Gürbaca (Regie)

    Samstag, 25.04.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Aida

    Marco Armiliato (Leitung), Tatjana Gürbaca (Regie)

    Dienstag, 28.04.2020 19:00 Uhr Opernhaus Zürich

    Verdi: Aida

    Marco Armiliato (Leitung), Tatjana Gürbaca (Regie)

    Opern-Kritik: Staatstheater Nürnberg – Don Carlos

    Vitaler Pessimismus

    (Nürnberg, 29.9.2019) GMD Joana Mallwitz und Intendant Jens-Daniel Herzog entfesseln… weiter

    Opern-Kritik: Bühnen Halle – Un Ballo In Maschera

    Zwischen Staatskasper und Müllcontainer

    (Halle, 28.9.2019) Eröffnungs-Verdi: Die Oper Halle beginnt die neue Spielzeit… weiter

    Rezension Ivan Repušić – Verdi: I due Foscari

    Seltener Verdi

    Der musikalische Furor des jungen Verdi in „I due Foscari“… weiter

    TV-Tipp 31.8.: 3sat Salzburger Festspiele: Simon Boccanegra

    Düsterer Verdi

    Bei den Salzburger Festspielen steht in diesem Jahr eine Neuinszenierung… weiter

    Opern-Kritik: Salzburger Festspiele – Simon Boccanegra

    Im Würgegriff der Vergangenheit

    (Salzburg, 15.8.2018) Nicht zum Mitsummen, dafür ein Verdi zum Berührtwerden:… weiter

    Rezension Ildar Abdrazakov – Verdi

    Allseitige Inspiration

    Yannick Nézet-Séguin treibt Ildar Abdrazakov zu einer Selbstprüfung, in der… weiter

    Opern-Kritik: Semperoper Dresden – Nabucco

    Babylons König im Schatten

    (Dresden, 5.6.2019) Domingo-Panne im sonst einhelligen „Nabucco“-Glück an der Semperoper. weiter

    Opern-Kritik: Oper Frankfurt – La forza del destino

    Die Macht der Bilder

    (Frankfurt, 27.1.2019) Tobias Kratzer inszeniert einen packenden Verdi, mutet den… weiter

    Opern-Kritik: Ravenna Festival – Otello

    Ich liebte Dich

    (Ravenna, 2.12.2018) Cristina Mutis Mut, Verdis Spätwerk mit hochmotivierten Nachwuchssängern… weiter

    Opern-Kritik: Ravenna Festival – Rigoletto

    Verdi-Feuer

    (Ravenna, 1.12.2018) Cristina Muti setzt in ihrer Heimatstadt mit Fortune… weiter

    Opern-Kritik: Ravenna Festival – Nabucco

    Kostümkonzert

    (Ravenna, 30.11.2018) Cristina Muti beginnt ihre Verdi-Trilogie mit einer traditionstrunken… weiter

    Opern-Kritik: Oper Halle – Messa da Requiem

    Wer ist das Volk?

    (Halle, 14.9.2018) Grandiose Neuauflage der Raumbühne: Verdis Requiem wird zu… weiter

    Riccardo Muti gibt Opernakademie in Ravenna

    Im Kampf für den Komponisten

    Ein meinungsstarker Megamaestro. Riccardo Muti führt den Dirigentennachwuchs in die… weiter

    Werk der Woche – Verdi: Don Carlos

    Verdi feiert die Freundschaft

    Mit der Grand Opéra „Don Carlos“ wurde 1867 Verdis mit… weiter

    Opern-Kritik: Opernfestspiele Heidenheim – Nabucco

    Radikaler Realismus

    (Heidenheim, 21.7.2018) Wenn Regisseurin Helen Malkowsky illusionslos vom Nahostkrieg der… weiter

    Opern-Kritik: Opernfestspiele Heidenheim – I Lombardi

    Risorgimento-Rauheit

    (Heidenheim, 20.7.2018) Festivalintendant Marcus Bosch entdeckt den Volkston des jungen… weiter

    Opern-Kritik: Opéra de Lyon – Don Carlos

    Liebesluder mit Defekt

    (Lyon, 17.3.2018) Filmregisseur Christophe Honoré lässt viele Frage offen, Musikdirektor… weiter

    Opern-Kritik: Opéra de Lyon – Macbeth

    Herrische Handy-Hexen

    (Lyon, 16.3.2018) Musikdirektor Daniele Rustioni offenbart die Modernität und seelische… weiter

    CD-Rezension Sonya Yoncheva – The Verdi Album

    Kunst der Verwandlung

    Liebe, Schmerz und herzzerreißende Klage: Sonya Yoncheva zeigt auf ihrem… weiter

    Opern-Kritik: Nationaltheater Mannheim – Ernani

    Plumpes Plädoyer

    (Mannheim, 25.2.2018) Erfolgsregisseurin Yona Kim fällt nur wenig Erhellendes zu… weiter

    Verdi: Falstaff

    (UA Mailand 1893) Schon 1880, sieben Jahre vor der Otello-Premiere, hatte Giuseppina Verdi ihrem Mann geschrieben: „In Deiner Kunst kannst Du – abgesehen von einer opera comique – nicht höher steigen.“ Nach Otello kümmerte sich Verdi erst einmal um das Krankenhaus für seine Bauern und die Casa di riposo –… weiter

    Verdi: Otello

    (UA Mailand 1887) Seit Jahren versuchten der Verleger Giulio Ricordi und Arrigo Boito, Komponist und Schriftsteller, über Giuseppina Verdi eine günstige Gelegenheit zu finden, um Verdi das „Schokoladenprojekt“ – dies war die geheime Chiffre für Otello – anzutragen. Nach einer von Verdi geleiteten Aufführung seines Requiems zugunsten der Opfer einer… weiter

    Verdi: Aida

    (UA Kairo 1871) Wenn die ersten Takte der Aida-Melodie in gedämpften Violinen erklingen, sehen wir ein Gesicht vor uns: zwei lang gezogene Augenbrauen – die eine stolz, die andere sanft, die Gegenbewegung wirkt wie ein gradliniger, tief atmender Nasenrücken, die Kadenz wie geschwungene Lippen – sinnlich und schmerzvoll bebend. Legenden… weiter

    Verdi: Don Carlos

    (UA Paris 1867) Als Gustav Gründgens am Schauspielhaus Hamburg Don Carlos von Friedrich Schiller inszenierte, spielte er selbst den König Philipp. Bei den Proben zu seinem nächtlichen Monolog saß er schweigend am Tisch, die Kerzen waren niedergebrannt, und er lauschte – lauschte dem langen, melancholischen Vorspiel zur Arie des Filippo… weiter

    Verdi: La forza del destino

    (UA Petersburg 1862) Drei heftige Schläge – Stille, wieder drei Schläge, dann nimmt das Schicksal unerbittlich seinen Lauf – so beginnt die dramatische Ouvertüre. Mit demselben Motiv (pianissimo) beginnt die erste Szene der Oper. Leonora di Vargas und Alvaro, ein Inka, wollen fliehen, weil ihre Familie ihn ablehnt. Von ihrem… weiter

    Verdi: Un ballo in maschera

    (UA Rom 1859) Dass die Zensurbehörde im Königreich Neapel – nach dem Attentat auf Ferdinand II. von 1856 – eine Oper mit einem Königsmord ablehnte, war klar, auch wenn deren Handlung im fernen Schweden und 1792 spielt. Verdi ließ sich gerichtlich bestätigen, dass die erforderlichen Änderungen sein Werk entstellten. Er… weiter

    Verdi: La traviata

    (UA Venedig 1853) Betroffen saßen Verdi und Giuseppina Strepponi im Pariser Vaudeville-Theater und sahen „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas – was sich auf der Bühne abspielte, war nicht nur ein moderner Stoff, sie erlebten es gerade selbst: Antonio Barezzi, der Vater von Verdis früh verstorbener Frau Margherita, den er sehr… weiter

    Verdi: Il trovatore

    (UA Rom 1853) Die Mutter der Zigeunerin Azucena war verbrannt worden, weil sie angeblich einen der beiden kleinen Söhne des vorigen Grafen Luna behext hatte. Aus Rache raubte Azucena den anderen kleinen Sohn, warf aber in ihrem Fanatismus versehentlich ihr eigenes Söhnchen ins Feuer. Sie zog den geraubten kleinen Jungen… weiter

    Verdi: Rigoletto

    (UA Venedig 1851) „Situazioni potentissimi!“, rief Verdi begeistert – „kraftvolle Situationen!“ Es schreckte ihn nicht ab, dass das Versdrama „Le roi s’amuse“ von Victor Hugo gleich nach der Premiere in Frankreich verboten worden war – dafür bekam er es nun mit der österreichischen Zensur zu tun: Ein lüsterner Herzog, der… weiter

    Verdi: Macbeth

    (UA Florenz 1847) Die Dramen von Shakespeare und Schiller bedeuteten für Verdi eine große Herausforderung. Er ließ es nicht zu, dass seine Librettisten diese auf ihre äußere Handlung reduzierten, er wollte mit seiner Kunst dem sprachlichen und dramatischen Rang der Vorlagen ebenbürtig sein. Die Musik zu Macbeth ist vom ersten… weiter

    Verdi: Simon Boccanegra

    (UA Venedig 1857, endgültige Fassung: Mailand 1881) Der in Genua populäre Korsar Simon (Simone) Boccanegra – er befreite die Stadt vom Zugriff der Seeräuber – hat ein uneheliches Kind mit Maria, Tochter des Edelmannes Fiesco. Dieser verweigert ihm seine Zustimmung zur Ehe, sperrt seine Tochter ein und gibt das Kind… weiter

    Verdi: Nabucco

    (UA Mailand 1842) Bevor Verdi Nabucco zu schreiben begann, war er ein 27-jähriger Selbstmordkandidat. Binnen weniger Monate waren sein Töchterchen, sein Söhnchen und seine geliebte Frau Margherita gestorben; eine unter diesen Umständen entstandene komische Oper wurde in der Mailänder Scala ausgepfiffen. Verdi schwor, nie wieder eine Note zu schreiben, aber… weiter