Online-Interview

In der Welt von … Daniel Hope

In unserer Reihe „In der Welt von...“ begleiten wir, vernetzt durch Smartphone und Social Media, Künstler auf Reisen, zu spannenden Projekten und besonderen Ereignissen. Diesmal: Geiger Daniel Hope

© Cooper & Gorfer

Daniel Hope

Mozart war Zeit seines Lebens unterwegs: Fast ein Drittel seiner Lebenszeit verbrachte der Komponist in der Kutsche auf den holprigen Straßen, die die Metropolen und Fürstenhäuser Europas miteinander verbanden. Von Salzburg ging es nach München, dann nach Augsburg, weiter über Ulm, Mannheim, Köln und Brüssel nach Paris. Und das war nur eine Reise – Mozart sollte bis zu seinem Tode Belgien sehen, nach England, Italien und Tschechien reisen, Halt machen in den Niederlanden, der Schweiz und der Slowakei. Mehr als 200 Orte, darunter Städte, Dörfer und natürlich Fürstenhöfe sind dokumentiert, sie inspirierten Mozart zu seinen Kompositionen und formten das junge Genie.

Auf Mozarts Spuren

Doch nicht nur physikalisch war Mozart stets auf Reisen – wie ein Schwamm sog er die musikalischen Eindrücke seiner Zeit auf und ging mit ihnen auf kompositorische Reise: Vom Barock eines Gluck über die Klassik eines Haydn bis hin zu den frühen Romantikern. In seinen Werken sind diese Einflüsse jederzeit greifbar, doch immer drückt Mozart ihnen seinen ganz eigenen Stempel auf. „Mozart ist für mich die größte Inspiration und zugleich das größte Rätsel.“, fasst Geiger Daniel Hope denn auch das Genie Mozarts treffend zusammen. Auf seinem aktuellen Album „Journey to Mozart“ begibt er sich denn auch auf eine Reise zu und vor allem mit Mozart! Für ihn ist er „the boss“: „Seine Musik ist einfach unglaublich. Mozart hat eine Art, Gefühle in Klang zu übersetzen, an die kein anderer Komponist heranreicht. Seine Musik ist nicht von dieser Welt, unantastbar, ja fast unerreichbar. Und doch ist er so menschlich!“

Gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester, dem Daniel Hope seit 2016 als Music Director vorsteht, können nun auch die Leser von concerti die musikalischen Koffer packen und mit Mozart auf Reisen gehen: Vom 21. bis 27. Februar 2018 begleiten wir den Geiger und sein Orchester in unserer Reihe „In der Welt von…“ zu Konzerten in München, Braunschweig, Hannover, Düsseldorf, Bielefeld, Berlin und Hamburg.

Sehen Sie den Trailer zu Daniel Hopes aktuellem Album „Journey to Mozart“:

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Kommen Sie mit auf diese Reise, verfolgen Sie die einzelnen Stationen auf Facebook, stellen Sie Daniel Hope Fragen und verpassen Sie nicht diesen einmaligen Blick hinter die Kulissen.

Aktuelles Album

Journey to Mozart

Daniel Hope (Violine & Leitung) Zürcher Kammerorchester
Deutsche Grammophon

Termine

Samstag, 30.03.2024 19:00 Uhr Anneliese Brost Musikforum Ruhr Bochum

WDR 3 Geburtstagsgala

Dorothee Oberlinger (Blöckflöte), Simon Höfele (Trompete), Daniel Hope (Violine), Götz Alsmann (Klavier), Bochumer Symphoniker, Tung-Chieh Chuang (Leitung), Claudia Dichter & Jörg Lengersdorf (Moderation)

Samstag, 20.04.2024 19:00 Uhr Philharmonie Essen

Daniel Hope Air Ensemble

Werke von Vivaldi, Purcell, Oswald u. a.

Mittwoch, 08.05.2024 19:00 Uhr Beethoven-Haus Bonn Bonn

Eröffnungskonzert

BTHVN Woche Bonn
Donnerstag, 09.05.2024 19:00 Uhr Junges Theater Bonn
Freitag, 10.05.2024 19:00 Uhr Junges Theater Bonn
Samstag, 11.05.2024 11:00 Uhr Beethoven-Haus Bonn Bonn

Daniel Hope, Thomas Hampson

BTHVN Woche Bonn
Samstag, 11.05.2024 19:00 Uhr Beethoven-Haus Bonn Bonn

Abschlusskonzert

BTHVN Woche Bonn
Donnerstag, 16.05.2024 21:00 Uhr Konzerthaus Berlin
Dienstag, 28.05.2024 19:30 Uhr Frauenkirche Dresden
Donnerstag, 20.06.2024 19:00 Uhr Kloster- & Schlossanlage Dargun

Daniel Hope, SIGNUM saxophone quartet

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Rezensionen

Rezension Daniel Hope – Dance!

Tänzerisch

Mit einem klug kuratierten Programm, das auch einige Preziosen umfasst, laden Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester zum Tanz. weiter

Rezension Daniel Hope – Music for a New Century

Direkt zugänglich

In vier zeitgenösssischen Stücken setzen Pianist Alexey Botvinov, Geiger Daniel Hope und sein New Century Chamber Orchestra jede Menge Emotionen frei. weiter

Rezension Camille Thomas – The Chopin Project Trilogy

Eigenwillig

Aus drei verschiedenen Perspektiven nähert sich die französische Cellistin Camille Thomas dem Komplex Chopin und das Cello. weiter

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