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Rezension Tabea Zimmermann – Brahms: Trio op. 114

Hier schlägt das Herz

Das Trio aus Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras und Javier Perianes dringt wachsam und sensibel in die Romantik vor.

vonChristoph Vratz,

Hinein ins kammermusikalische Herz der Romantik! Nach diesem Motto verfahren Tabea Zimmermann an der Bratsche, Cellist Jean-Guihen Queyras und Javier Perianes am Klavier auf ihrem neuen Album. Neben Duo-Romanzen von Clara und Robert Schumann (eingerichtet von Tabea Zimmermann) sowie den „Hebräischen Melodien“ von Joseph Joachim bildet das Trio op. 114 von Johannes Brahms einen Schwerpunt dieser Aufnahme. Als Trio-Formation agieren die Drei sehr wachsam und sensibel, wie gerade das Adagio zeigt: gesangliche Bögen, überlegt wechselseitige Dialoge, austarierte Dynamik. In den Duo-Werken bilden Zimmermann und Perianes ebenfalls ein Team aus Gleichberechtigten. Vor allem die Verteilung der Stimmen gelingt in einem genau erprobten Prozess. Exemplarisch ist das „Leidenschaftlich schnell“ aus Claras dritter Romanze zu nennen. Hier schlägt das Herz der Romantik.

Brahms: Trio a-Moll op. 114 & Scherzo aus FAE-Sonate, C. Schumann: Drei Romanzen op. 22, R. Schumann: Drei Romanzen op. 94, Joachim: Hebräische Melodien op. 9

Tabea Zimmermann (Viola), Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Javier Perianes (Klavier)
Harmonia Mundi

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