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Rezension Sarah O’Brien – Impromptu

Fantastisches Panorama

Mit improvisatorischem Elan beweist Sarah O’Brien mustergültig den klanglichen Facettenreichtum der Harfe.

vonEcki Ramón Weber,

Was für eine gelungene Zusammenstellung: Die bekannten Harfen-Impromptus von Pierné und Fauré rahmen Stücke der klassischen Moderne ein, Bearbeitungen barocker Cembalostücke komplettieren das Ganze. Sarah O‘ Brien, einst Soloharfenistin beim Concertgebouw in Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, heute Professorin in Zürich und Basel, fängt nicht nur den improvisatorischen Elan dieser Musik ein. Die vielfachen Dynamikkontraste und die breite Farbpalette, die sie dabei bietet, beweisen, dass die Harfe in puncto Vielseitigkeit einem Klavier wenig nachsteht: Verträumtes, Rauschhaftes, stilisierte Vogelrufe, mitreißende Rhythmen, archaische Feierlichkeit, Kantiges, Meditatives, zarte Gebilde, das alles kommt plastisch zu Gehör. Derart facettenreich, dass kein Zweifel bestehen kann: O’Brien ist mit sämtlichen Geheimnissen ihres Instruments vertraut. Ein fantastisches Panorama ist hier zu erleben.

Impromptu
Werke von Pierné, Couperin, Cras, Rameau, Hindemith, Scarlatti u. a.

Sarah O’Brien (Harfe)
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