Französische Konzertmusik für Violine und Orchester ist eher dünn gesät, weswegen die Schweizer Solistin ein Stück ihres Favoriten Eugène Ysaÿe gleich selbst orchestriert hat. Die anderen vier Stücke dieser Scheibe sind durchweg Meisterwerke und werden von Kolly d’Alba mit einem schlanken, leise schluchzenden Vibrato vorgestellt. Ihr Tonfall ist eindringlich und zugleich warm, ihr Spiel schmeichelt dem Ohr und schont sogar in Maurice Ravels Tzigane unsere Nerven. Herausragend das völlig unkonventionelle, noch immer zu selten aufgeführte dritte Violinkonzert von Camille Saint-Saëns.
CD-Rezension Rachel Kolly d’Alba
Ohrenschmeichelei
Kolly d’Alba beglückt uns mit unter anderem mit einem hervorragenden dritten Violinkonzert von Saint-Saëns
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„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
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