Startseite » Rezensionen » Finessenreich

CD-Rezension Max Emanuel Cencic

Finessenreich

Er singt, als falle es ihm unendlich leicht: Max Emanuel Cencic hat die Figur des Cheruskerfürsten Arminius verinnerlicht

vonChristoph Vratz,

Nach der Einspielung mit Il Complesso Barocco und Alan Curtis (Warner Classics 2000) liegt nun eine Neuaufnahme von Händels Arminio vor, diesmal mit Armonia Atenea und George Petrou – ein bühnentauglicher, weil intrigenpraller Dreiakter um den Cheruskerfürsten Arminius und den römischen Feldherren Varus. Max Emanuel Cencic singt die Titelpartie. Er hat diese Figur verinnerlicht, singt mit allen Finessen und immer mit dem Eindruck, als falle es ihm unendlich leicht. Neben den stimmigen Rollenporträts von Petros Magulas (als Segeste), Juan Sancho (als Varus) und Xavier Sabata (Tullio) sticht vor allem Layla Claire als Tusnelda mit schwebendem, aber zugleich klar fokussiertem Sopran heraus. Das Orchester spielt pulsierend, swingend, dramatisierend, liebkosend – für die Sänger ein verlässlicher, spritziger Partner.

Händel: Arminio
Max Emanuel Cencic, Layla Claire, Ruxandra Donose, Vince Yi, Juan Sancho, Xavier Sabata, Petros Magoulas, Armonia Atenea, George Petrou (Leitung)
Decca (2 CDs)
Anzeige

Auch interessant

Rezensionen

Termine

Aktuelle Rezensionen

Anzeige
Anzeige

Anzeige

Audio der Woche

Martinů neu entdecken mit Hrůša und Bamberg

Die Bamberger Symphoniker und Jakub Hrůša entfalten Martinůs Sinfonien farbenreich und lebendig.

jpc Logo
Amazon Logo
Apple Music Button

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

Anzeige