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CD-Rezension Anna Netrebko

Mit brennender Leidenschaft

Nach und nach trudeln die Verdi-Recitals zum Jubiläum ein, doch fast ausnahmslos sind es CDs mit Tenorarien. Da kann Anna Netrebko als einzige Sängerin in dieser Runde allein deshalb schon mit verstärkter Aufmerksamkeit rechnen. Auf ihrem schlicht «Verdi» titulierten Album setzt sie ihre substanzreiche Stimme ins beste Licht. Fünf für sie neue Partien sind darauf…

vonMichael Blümke,

Nach und nach trudeln die Verdi-Recitals zum Jubiläum ein, doch fast ausnahmslos sind es CDs mit Tenorarien. Da kann Anna Netrebko als einzige Sängerin in dieser Runde allein deshalb schon mit verstärkter Aufmerksamkeit rechnen. Auf ihrem schlicht «Verdi» titulierten Album setzt sie ihre substanzreiche Stimme ins beste Licht. Fünf für sie neue Partien sind darauf versammelt, denen sie ein jeweils eigenes Gepräge verleiht. Das war in diesem Maß bei früheren Programmen keineswegs der Fall. Der Höhepunkt erwartet den Hörer gleich am Anfang der CD: Drei Arien der Lady Macbeth gestaltet Netrebko mit brennender Leidenschaft und vor Intensität gleißender Stimme. Doch auch ihre wunderbar naive Giovanna oder die mit schön gerundetem Ton gesungene Elisabetta begeistern. Lediglich die Troubadour-Leonora liegt nicht ganz auf demselben Niveau, was die Begeisterung für «Verdi» aber nur geringfügig trübt.

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