3 Fragen an ... Beatrice Egli

3 Fragen an … Beatrice Egli

Die Schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli nahm mit zehn Gesangsunterricht und absolvierte eine Schauspielausbildung in Hamburg.

© Michael de Boer

Instrumentalmusik gibt der Sängerin Beatrice Egli ein Gefühl der Freizeit

Instrumentalmusik gibt der Sängerin Beatrice Egli ein Gefühl der Freizeit

Sie tragen den Namen einer Opernheldin. Gehen Sie auch gerne in die Oper?

Weil Singen mein Beruf ist, bevorzuge ich die Instrumentalmusik. Das schenkt mir das Gefühl von Freizeit. Ich höre ­verschiedene Instrumente und genieße die Klänge der klassischen Musik, mit der ich in eine andere Welt reisen und abschalten kann. Ich will unbedingt mal ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen: Weil es ein toller Saal ist, aber auch aus alter Verbundenheit zur Stadt, in der ich studiert habe.

Wie sind Sie mit Klassik in Kontakt gekommen?

Bei meinen Großeltern lief stets klassische Musik im Radio. Sie sind beide letztes Jahr verstorben, und die Musik bringt mir die Erinnerung an sie zurück. Eingestiegen bin ich mit der Musik von Johann Strauss. Ich finde, das kann ein charmanter Weg in dieses Genre sein, denn diese Musik ist leicht zugänglich. Mittlerweile schätze ich aber besonders die Komplexität an der Klassik. Wenn ich Pop- oder Rockmusik höre, denke ich sofort an meine Arbeit. David Garrett ist dabei jemand, den ich als Vermittler zwischen den Welten sehr schätze.

Was mögen Sie noch an klassischer Musik?

Das klassische Ballett ist die Basis fast jeder Bühnentanzart, beim Singen ist es ähnlich. Ich habe Gesangsunterricht, seit ich zehn Jahre alt bin, und habe in meiner Ausbildung gelernt, dass man alle Techniken über den klassischen Gesang lernt. Nur mit diesen Grundlagen kann ich in allen Oktaven singen. Der Ursprung ist die Klassik.

Kommentare sind geschlossen.