Roland H. Dippel
Artikel
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Walisische See- und Sauflieder
Ein Crossover der ungewöhnlichen Art ist Bryn Terfels erstes Studioalbum seit über fünf Jahren mit Musik aus seiner walisischen Heimat.
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Betörender Liebeskollaps
Mustergültig führt Marc Minkowski die Musiciens du Louvre durch Händels Zauberoper „Alcina“ mit Magdalena Kožená in der Titelpartie.
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Neues Kapitel
Als Weltpremieren legt Alois Mühlbacher Solo-Kantaten über die unfreiwillige Trennung von Liebenden aus der Feder Antonio Bononcinis vor.
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Erlesene Kostbarkeiten
Der mexikanische Tenor Javier Camarena und Pianist Ángel Rodíguez rücken Francesco Paolo Tostis endlich Liedpreziosen in die vordere Reihe.
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Starkes Hörerlebnis
Die Kremerata Baltica leuchtet mit dichtem und substanziellem Klang überwiegend freitonale Werke baltischer Tonschöpfer aus.
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Wandlungsfähig
Bei ihrem Ausflug in die Operette glänzt Sopranistin Diana Damrau, begleitet vom Münchner Rundfunkorchester, als lernwillige Teamplayerin.
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Kantabel und kulinarisch
An Carlo Montaneros Neueinspielung von Puccinis Opernliebling „Tosca“ mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gibt es nichts auszusetzen.
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Respekt und Toleranz
Das Mizmorim Kammermusik Festival in Basel feiert seine ersten zehn Jahre.
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Ukrainischer Opern-Frühling
Schon lange vor dem Krieg setzte die Nationaloper Lwiw auf ein umfangreiches Repertoire nationaler Provenienz.
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Kreatives Pastoralpoem
Glucks Fünfakter „Écho et Narcisse“ gelingt Hervé Niquet und seinem Concert Spirituel meisterhaft und erlesen.
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Faszinierend eigenwillig
Die Staatskapelle Halle und Michael Wendeberg entdecken Ignaz Paderewskis einzige Oper „Manru“ wieder, die im Ergebnis aber zu zögerlich gerät.
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Unausgewogen
Cyrille Dubois‘ Wanderer gerät in Schuberts „Winterreise“ zum scharfen Beobachter, den Anne Le Bozec am Klavier aber ohne erkennbare Haltung begleitet.
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In Seelenfeuer gehärtete Worte
Alte-Musik-Experte Thomas Guthrie verwandelt die Bitterstoffe von Schuberts „Die schöne Müllerin“ in Klangschärfe.
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Gesungene Aphorismen
Mit imponierend präzisier Pointierungskultur eröffnen Bariton Holger Falk und Steffen Schleiermacher die Liedkosmen von Milhaud und Tailleferre.
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Blutjunges Nationalballett über ewige Liebe
(Lviv, 3.12.2023) Die Ballett-Kantate über eine im slawischen Raum sehr bekannte romantische Liebesnovelle ist das selbstbewusste Manifest einer eigenständigen Kultur und demonstriert im westukrainischen Lemberg entschieden die Befreiung von russischen Tanz-Traditionen.
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Authentische Musikbotschafterin
Unter dem Titel „Ukrainian Intermezzo“ macht Mezzosopranistin Zoryana Kushpler Werke des 20. Jahrhunderts aus ihrem Heimatland bekannt.
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Veredelung eines rohen Klassikers
Thomas Hengelbrock und sein Balthasar-Neumann-Ensemble legen Mascagnis Einakter „Cavalleria rusticana“ bravourös in der Originalversion vor.
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Neues Standardwerk
Peter Kemper untersucht die gesellschaftspolitische Sprengkraft des Jazz.
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Spätbarocke Trouvaillen
Der französische Parade-Countertenor Philippe Jaroussky und Le Concert de la Loge gestalten souverän Arien nach Texten von Pietro Metastasio.
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Böhmische Musikfunde aus Wien
Mit klanglichem Reichtum gestalten Countertenor Andreas Scholl und das Czech Ensemble Baroque Sakralmusik von František Tůma.
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Operntraumpaar
An der Bayerischen Staatsoper gestalteten Jonas Kaufmann und Anja Harteros Umberto Giordanos „Andrea Chenier“ mit persönlichkeitsstarkem Gesang.
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„Seine Musik ist elektrisierend“
Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.
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