Roland H. Dippel
Artikel
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Faszinierender Flirt
Mit souveränem Können macht Bariton Benjamin Appl Abgründe in Orchesterbearbeitungen von Schubert-Liedern hörbar.
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Thomaskantor im Verhör
In seinem Buch „Wie wunderbar sind deine Werke“ plaudert Autor Michael Maul mit Johann Sebastian Bach.
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Schöpferisches Potenzial der Aufführenden entfalten
Die Donaueschinger Musiktage erproben kollaborative Arbeitspraktiken.
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Very British
Als exquisites Trio bringen Carolyn Sampson, Roderick Williams und Joseph Middleton Shakespeares Kosmos zum Klingen.
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Packend
„Das Floß der Medusa“ unter Cornelius Meister bildet einen weiteren Höhepunkt im Henze-Zyklus von Capriccio.
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Perfekte Proportion
Mit den gesungenen „Romances“ von Tschaikowsky und Rachmaninow bereiten Tenor Piotr Beczała und Pianist Helmut Deutsch große Freude.
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Flavio der Filou
(Bayreuth, 7.9.2023) Körperlich drastisches Gipfeltreffen hochkarätiger Stimmen: Mit Händels „Flavio, re de‘ Langobardi“ gelingt Regisseur und Countertenor Max Emanuel Cencic eine umjubelte, bestens ausgewogene Eröffnungspremiere des Festivals Bayreuth Baroque.
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Sprunghaft
Das Zentaur-Quartett leitet beim aDevantgarde-Festival 2023 eine äußerst kontrastreiche Restauration des Streichquartetts ein.
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Faszinierend klare Anthologie
Mit fließenden Wechseln, vokaler Nachgiebigkeit und Agilität gestaltet der MDR Rundfunkchor unter Philipp Ahmann die Musik Mendelssohns.
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Temporeich
Zum ersten Todestag von Stefan Soltész erscheint seine Aufführung von Paul Hindemiths „Cardillac“ aus dem Jahr 2013 neu.
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Farbschlacht statt Effekt-Ökonomie
Sopranistin Melody Moore fesselt mit enormer stimmlicher Vielfalt Aufmerksamkeiten in großen Arien des Verismo und von Verdi.
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Spiritueller Perfektionismus
Die ORA Singers um Suzi Digby gestalten Marien-Kompositionen mit strahlender Klang-Akkuratesse und puritanischer Konzentration.
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Grübeln und Glanz
Die Staatskapelle Weimar und Kirill Karabits kosten mit Brillanz die Oberflächenreize in Liszts Faust-Sinfonie aus.
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Unspektakulär zur Weltspitze
Georg Zeppenfeld ist ein Star in Bayreuth und mehr als ein souveräner Wagner-Bass.
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Ein Stück Musikgeschichte
Die posthume Uraufführung von Kurt Weills „Propheten“ unter der Leitung von Dennis Russell Davies ist nach 25 Jahren endlich nachzuhören.
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Klare Töne
Nüchtern und hellsichtig scannen Bariton Benjamin Appl und sein Pianist James Baillieu eine musikalische Sittengeschichte um die Erotik.
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Heimatbezug und Weltläufigkeit
Das 1956 gegründete Schweizer Kammerorchester Festival Strings Lucerne lotet sein Repertoire immer wieder neu aus.
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Offene Formgebilde
Mit Reflexion nehmen sich Christian Gerhaher, Piotr Beczała und Gerold Huber Mahlers „Lied von der Erde“ an.
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Spitzenleistung
Auf höchstem Niveau gelingt Magdeburgs GMD Anna Skryleva und den Solisten die posthume Uraufführung von Eugen Engels „Grete Minde“.
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Ideale Wiedergabe
Berlioz‘ „Roméo et Juliette“ reift bei John Nelson, renommierten Solisten und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg zur Perfektion.
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Edle Tonschöpfungen
Kongenial feiern Christoph Eschenbach, Chen Reiss und Matthias Goerne die poröse Faszinationskraft in Franz Schrekers Liedern und Orchesterstücken.
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„Seine Musik ist elektrisierend“
Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.
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