Peter Krause

Artikel
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Vom Zauber der Verwandlung
(Aix-en-Provence, 6.7.2026) Klaus Mäkelä und Barrie Kosky arbeiten in Aix-en-Provence erstmals zusammen und kreieren eine fast historische Lesart von Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“.
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Poetisch politisch
Heute wäre der deutsche Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In seinem reichen Schaffen versöhnte er die Widersprüche der Avantgarde mit einer nachgerade mediterranen Haltung und einem vernehmlichen Bekenntnis zur Schönheit in der (Neuen) Musik.
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Genialität trifft Trivialität
(Genf, 18.6.2026) Der legendäre Rocker Frank Zappa schafft es postmortal auf die Opernbühne – mit seiner eigenen, jung gebliebenen Musik. Da hat der Wahnsinn musikalisch wie szenisch Methode.
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Wagner, der ewige Skandal
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil II der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Person Richard Wagner, die bis heute ein Stein des Anstoßes geblieben ist.
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Land in Sicht!
Mit Fokus auf den Gründungsmythos der USA und geschärftem Blick gen Westen tritt Alain Perroux die Nachfolge von Aviel Cahn als Intendant des Grand Théâtre de Genève an. Die Spielzeit 2026/27 bietet aber auch ein farbenfrohes Bouquet an bekannten und beliebten Werken.
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„Freude, schöner Götterfunken“
Zubin Mehta wird heute 90 Jahre alt. Als Lustdirigent, Menschenfreund und Menschenfischer entfacht er den Wärmestrom des begeisterten gemeinsamen Musikmachens.
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Grausame Schönheit
Puccinis „Turandot“ wurde vor 100 Jahren uraufgeführt. Ein Werk zwischen den Polen der kulturellen Aneignung, des Kitsches, des aufkommenden Faschismus, des Märchens, der Psychologie und des Aufbruchs in die Moderne. Ist Puccinis unvollendeter Schwanengesang heute noch zu retten?
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Traumata eines Rückkehrers
(Genf, 23.4.2026) Regisseurin Barbora Horáková legt mit ihrer Inszenierung von Puccinis angeblichem Rührstück eine die Interpretations- und Rezeptionsgeschichte fortschreibende famose Deutung vor. Mit hellhöriger Poesie statt mit wohlfeilem Deutungsholzhammer.
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Tanzende Körper in der Ursuppe
(Genf, 19.3.2026) Bei seinem Opernregiedebüt in Genf lehrt uns Choreograf Edward Clug auf feinsinnige Weise das Staunen. Poesie, Fantasie und Magie schlagen jeglichen Realismus in Rameaus barockem Wunderwerk „Castor et Pollux“.
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Kultur nach Kassenlage
Opernhäuser hängen am finanziellen Tropf der Kommunen, denen das Geld ausgeht. Daher braucht es radikale Reformen.
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Intimität und Vision
In der Schweiz werden Resonanzräume für klassische Musik nicht bloß behauptet, sie entstehen auf ganz natürliche Weise.
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Alpenasyl als Inspiration
Die Schweiz war ein Schutzraum für komponierende Flüchtlinge. Hier entstanden einige der erfolgreichsten Opern des modernen Musiktheaters.
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Im Rossini-Absurdistan
(Genf, 23.1.2026) Mit Michele Spotti am Pult des Orchestre de la Suisse Romande ist ein Rossini-Überzeugungstäter am Werk, der ganz tief in die Partitur eines Buffa-Meisterwerks hineinlauscht. Die Inszenierung von Julien Chavaz lässt die Komödie nach allen Regeln der Kunst abschnurren.
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Die Glut für das Feuer
Für Matthias Pintschers Märchenoper „Das kalte Herz“ hat Daniel Arkadij Gerzenberg erstmals ein Libretto verfasst.
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Sehen und gesehen werden
Was ziehen wir bloß an? Wer sich in der Oper an alten Ritualen orientiert, outet sich als provinziell. Ein Plädoyer für Diversität in Garderobendingen
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Aura und Silberglanz
Die Sopranistin Nikola Hillebrand erobert die Opernhäuser und Konzertsäle mit der Ausstrahlung eines veritablen Bühnenmenschen.
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Neue Namen, weibliche Weisheit
Es tut sich was auf dem Premieren-Karussell der immergleichen Regiegrößen: In der Spielzeit 2025/26 gibt es aufregende künstlerische Konstellationen und Teams zu entdecken.
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Große Oper in Europa
Die in alter Grandezza erstarrenden Traditionstempel der Oper kennt jeder. Längst lösen heute ganz andere Häuser ein, was die alten zu oft nur mehr versprechen. Wir verraten sieben Geheimtipps: Europäische Opernhäuser, die immer eine Reise wert sind.
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„Suche 1 x Tristan heute“
Richard Wagners Vision eines Festes, das Kunstschaffende und Publikum eint, ist so aktuell wie eh und je. Nur die Positionierung der Festspiele zwischen Tradition und Innovation bleibt eine heikel dialektische Herausforderung. Ein persönlicher Rückblick und Ausblick.
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Die schwangere Jungfrau
(Bregenz, 17.7.2025) Die spektakulär spektakelnde Inszenierung von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ überrascht in ihrem zweiten Jahrgang auf der Seebühne mit ihrer verfeinernden Zuspitzung: Sie ist noch stimmiger und spannender, witziger und ausgefeilter als vor einem Jahr. Auch musikalisch hat sich Erfreuliches getan.
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Das Stück ist der Star
(Bregenz, 16. Juli 2025) Zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele unter der Leitung der neuen Intendantin Lilli Paasikivi bringt Andreas Kriegenburg im Festspielhaus eine bemerkenswert stille und respektvolle Inszenierung von George Enescus selten gespielter Antikenoper „Oedipe“ auf die Bühne – ein Werk des bedeutendsten rumänischen Komponisten der jüngeren Musikgeschichte.
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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