Volle Fahrt voraus in den Wahnsinn: Auf dem von Wind und Wetter gezeichneten Kreuzfahrtschiff „MS America“ schippert Cole Porters Musicalklassiker „Anything Goes“ in Adriana Altaras’ Inszenierung am Staatstheater Hannover durch stürmische Gewässer aus Glamour, Täuschung und Tanzlust. Der abgewrackte, einst stolze Ozeandampfer wird dabei zum maroden Spiegel menschlicher Sehnsüchte – zwischen Liebesirrungen, falschen Priestern und bissigen Showgirls. Evergreens wie „I get a Kick out of You“ und – natürlich – „Anything Goes“ treiben das Geschehen mit temporeichem Humor und Swing voran. Und wenn an Bord nichts mehr hält, bleibt nur eins: Stepptanz gegen den Untergang. Am Pult steht Dirigent Piotr Jaworski.
Porter: Anything goes
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„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
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