Erich Wolfgang Korngold war erst Anfang Zwanzig, als er dieses tief verästelte Psychodrama komponierte. „Die Tote Stadt“ basiert auf dem Roman „Das tote Brügge“ des Belgiers Georges Rodenbach und beschreibt das unmögliche Streben eines Witwers, seiner verstorbenen Frau nahe zu sein. Nach der Uraufführung 1920 feierte die Oper mit ihrer spätromantischen Wucht triumphale Erfolge, bis die Nationalsozialisten sie wegen der jüdischen Herkunft Korngolds verbannten. Über ein Jahrhundert nach der letzten Weimarer Aufführung nimmt sich Operndirektor Dorian Dreher der Neuinszenierung an.
Korngold: Die tote Stadt
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