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Gounod: Faust

Die musikalischen Bearbeitungen zu Goethes „Faust“ sind zahlreich, in der Oper ist jedoch Gounods Adaption die wohl bekannteste. In ihr spiegelt sich die große Begeisterung Frankreichs für deutsche romantische Stoffe, auch wenn der Umgang mit Figuren und Motiven vergleichsweise frei bleibt. Faust sucht hier im suizidalen Frust weniger nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, als nach Lebenswillen und Liebe. Die Wette mit Gott um seine Seele – Mephistos eigentliche Triebfeder – tritt dabei in den Hintergrund, während farbige Genreszenen von Kirmes und Walpurgisnacht stärker hervortreten. Ob Trinkgelage, lyrische Balladen, Soldatenchöre oder kirchliche Bittgesänge: An Wirkung hat Gounods „Faust“ nie eingebüßt. Mehr als 3000 Aufführungen an der Pariser Oper zeugen davon. An der Bayerischen Staatsoper in München kommt das Werk nun hochkarätig besetzt auf die Bühne: Nathalie Stutzmann dirigiert, Jonathan Tetelman singt Faust und Olga Kulchynska Marguerite. Regie führt Lotte de Beer.

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