Die Anfänge des Staatstheater Kassel reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, womit es zu den traditionsreichsten Bühnen Deutschlands zählt. Als erste Spielstätte diente das von Landgraf Moritz in Auftrag gegebene Ottoneum, das als das älteste freistehende Theatergebäude nördlich der Alpen gilt, später bezog man Quartier im Opernhaus an der Königstraße und im neobarocken Hoftheater. Letzteres wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. 1959 hat das Drei-Sparten-Haus seine Heimat schließlich im Neubau der Kasseler Architekten Paul Bode und Ernst Brundig gefunden. Zur Eröffnung erklang die eigens dafür komponierte Oper „Prometheus“ von Rudolf Wagner-Régeny. Das Opernhaus verfügt über 953 Plätze. Pro Spielzeit werden etwa dreißig Stücke inszeniert, außerdem gibt das Staatsorchester Kassel hier regelmäßig Konzerte.
© Dominik Ketz

Staatstheater Kassel
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