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Rezension Vladimir Jurowski conducts Stravinsky Vol. 1

Umfassende Brillanz

Live-Aufnahmen aus seiner Zeit als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra zeugen von Vladimir Jurowskis messerscharfem Strawinsky.

vonFrank Armbruster,

Das Werk Strawinskys liegt Vladimir Jurowski schon immer am Herzen. Als aktueller Chefdirigent des Berliner Rundfunkorchesters setzt er es regelmäßig aufs Programm, und schon in Jurowskis Zeit als Leiter des London Philharmonic Orchestra war Strawinsky Thema einer Konzertreihe im Londoner Southbank Centre. Die erste CD-Veröffentlichung dieser Konzertmitschnitte legt nun sowohl eindrucksvoll Zeugnis ab von Jurowskis Kompetenz als Strawinskydirigent wie von der spieltechnischen und klanglichen Brillanz der Londoner. Das gilt sowohl für die darauf eingespielten Frühwerke, speziell das farbenreiche, etwas an seinen Lehrer Rimsky-Korsakow erinnernde Scherzo fantastique op.3., vor allem für die berühmten Ballettsuiten „Der Feuervogel“ und „Le Sacre du printemps“. Gerade letztere hat man wohl kaum einmal mit derart messerscharfer Präzision und kühl-kontrollierter Klanglichkeit gehört.

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski conducts Stravinsky Vol. 1
Strawinsky: Sinfonie Es-Dur op. 1, Der Feuervogel (1910), Le Sacre du printemps, The Faun and the Shepherdness op. 2, Scherzo fantastique op. 3 & Funeral Song op. 5

Angharad Lyddon (Mezzosopran), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski
LPO

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