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CD-Rezension Marco Beasley

Suchtgefahr

Er hat eine Stimme, die süchtig macht: Samtweich, kraftvoll und stets natürlich. Wer Marco Beasley einmal gehört hat, dem geht dieser Klang nicht mehr aus dem Kopf. Jetzt hat der neapolitanische Sänger eine musikalische Hommage an seine Heimat vorgelegt: Von der Musik des Frühbarock bis in die Gegenwart verfolgt er gemeinsam mit seinem Ensemble Accordone…

vonKlemens Hippel,

Er hat eine Stimme, die süchtig macht: Samtweich, kraftvoll und stets natürlich. Wer Marco Beasley einmal gehört hat, dem geht dieser Klang nicht mehr aus dem Kopf. Jetzt hat der neapolitanische Sänger eine musikalische Hommage an seine Heimat vorgelegt: Von der Musik des Frühbarock bis in die Gegenwart verfolgt er gemeinsam mit seinem Ensemble Accordone den Klang Neapels, mal komisch, mal dramatisch, ausgelassen oder nachdenklich, verliebt oder verzweifelt. Dabei klingt alles wie aus einem Guss. Einerseits, weil Cembalist Guido Morini sich in seinen Kompositionen an die Tonsprache des 16. bis 18. Jahrhunderts anlehnt, und so eine Verbindung schafft zwischen der Musik eines Andrea Falconieri oder Adrian Willaert mit Caruso oder Napule è. Andererseits, weil die Musiker hörbar machen, dass all diese Stücke in einer gemeinsamen Tradition des Musizierens stehen und auch so aufgeführt werden sollen.

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