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Rezension Laurence Equilbey – Musiques de Cinema

Klassik-Kino

Laurence Equilbey, das Insula Orchester und eine Schar Solisten beleuchten künstlerisch überzeugend Filmmusik aus Barock und Klassik.

vonChristoph Vratz,

An Filmmusiken mangelt es dem aktuellen Musikmarkt wahrlich nicht. Nun haben das Insula Orchestra und Laurence Equilbey barockes und klassisches Repertoire erschlossen, das bereits cineastisches Potenzial bewiesen hat. Dazu zählen mehrere Werke von Vivaldi, außerdem Musik von Purcell, Händel, Mozart und anderen. Mit an Bord ist eine Reihe von Solisten, darunter Justin Taylor und David Fray. Man mag über Sinn und Gehalt dieser häppchenweisen Kuratierung lebhaft diskutieren können, künstlerisch ist das Ergebnis jedenfalls überzeugend. Laurence Equilbey folgt dem historisierenden Ansatz konsequent, aber nicht ideologisierend. Das Insula Orchestra erweist sich als präzise und spielfreudig, oder, wie in Bachs „Air“, als feierlich, ohne ins Seifige oder Pathetische abzurutschen. Am Ende bleibt nur die offene Frage, wie sehr marketingnahe Faktoren das Programm vorgegeben haben.

Musiques de Cinema
Werke von Pachelbel, Purcell, Vivaldi, J. S. Bach, Händel, Mozart & Rameau

Carlo Vistoli (Countertenor), Paul-Antoine Bénos-Djian (Countertenor), Pierre Genisson (Klarinette), Julien Martineau (Mandoline), Justin Taylor (Cembalo), David Fray (Klavier), Insula Orchestra, Laurence Equilbey (Leitung)
Erato

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