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Rezension Lars Vogt – Mozart: Klaviersonaten

Unverkrampft

Lars Vogts Läufe kullern und perlen mozartisch leicht, die Melodien formt er arios und sängergleich.

vonChristian Lahneck,

Im Jahr 2005 hat Lars Vogt erstmals ein Mozart-Solo-Album aufgenommen – ein brillantes Doppel-Album, die unter anderem drei Sonaten enthielt. Seither hat sich Vogt mit ausgewählten Konzerten, Violinsonaten und Trios immer weder zum Thema geäußert, nun hat er ein Album mit vier Sonaten folgen lassen. Die Einspielung zeugt von hoher Spiel-Intelligenz. Dieser Mozart biegt nicht alles, was die historisch informierte Spielweise an Erkenntnissen geliefert hat, krampfig auf den modernen Flügel, doch es finden sich davon Spuren-Elemente. Vogts Läufe kullern und perlen mozartisch leicht, die Melodien formt er arios, sängergleich. Die dramatischen Momente der a-Moll-Sonate gelingen ihm ebenso überzeugend wie die heitere Grundstimmung in der B-Dur-Sonate, deren Kadenz selbstverständlich und natürlich klingt, als könne es gar nicht anders sein. Ein Mozart, der das Spektakuläre meidet und aus sich selbst heraus leuchtet und glüht.

Mozart: Klaviersonaten Nr. 2, 3, 8 & 13

Lars Vogt (Klavier)
Ondine

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