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Rezension Emmanuel Pahud – Mozart & Flute in Paris

Sympathische Begegnungen

Eine Reise durch Zeit und Raum nach Paris unternimmt Emmanuel Pahud mit hörbar inspirierten Mitspielern. Das bringt spannende und überraschende Entdeckungen.

vonEcki Ramón Weber,

Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, durchforscht gerne das Repertoire. Jetzt hat er die Musikmetropole Paris in den Fokus genommen – und zwar aus drei Perspektiven: als Mozart 1778 an der Seine war, aus der Moderne und – mit dem von der Kultur der Aborigines inspirierten, neo-impressionistischen Dreamtime von Philippe Hersant – aus dem Paris von heute. Die Rekonstruktion von Mozarts Sinfonia concertante für Flöte, Oboe, Horn und Fagott gibt Gelegenheit für glutvollen Austausch. Das Orchestre de Chambre de Paris unter Leitung von Pahuds Holzbläserkollege François Leleux sorgt für die nötige Transparenz. Mozarts Konzert für Flöte und Harfe bringt beseelte, farbenprächtige Dialoge. Die Stücke von Saint-Saëns und Fauré, das schwärmerische Concertino der selten gespielten Cécile Chaminade und die Orchesterfassung von Poulencs beliebter Sonate komplettieren diesen sympathischen Ausflug nach Paris.

Emmanuel Pahud
Emmanuel Pahud

Mozart & Flute in Paris
Werke von Mozart, Hersant, Poulenc, Fauré, Saint-Saëns u. a.

Emmanuel Pahud (Flöte), Paul Meyer (Klarinette), Anneleen Lenaerts (Harfe), Gilbert Audin (Fagott), Radovan Vlatkovic (Horn), Orchestre de Chambre de Paris, Francois Leleux (Leitung)
Warner

 

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