Die Klarinette tanzt

CD-Rezension Martin Fröst

Die Klarinette tanzt

Martin Fröst beeindruckt uns mit einem meisterhaften Rhythmusgefühl und technischer Perfektion

Martin Fröst hat nicht nur enorm flinke Finger, er hat auch den Rhythmus im Blut. Und das Australian Chamber Orchestra, sowieso eines der besten der Welt, ebenfalls. Wie sich der schwedische Klarinettist und die Australier unter Richard Tognetti durch Brahms‘ Ungarische Tänze hindurchswingen, wie sie Lutoslawskis Tanzpräludien zum Hüpfen bringen, wie sie Aaron Coplands Klarinettenkonzert zum rhythmusbetonten Frühwerk der Minimal Music machen – das ist schlicht phänomenal. Aber auch Piazzollas Oblivion oder die ruhigen Passagen von Anders Hillborgs Peacock Tales liegen Fröst, der hier seinen wunderschönen Ton ausspielen kann. Diese CD macht Spaß!

Dances to a Black Pipe
Werke von Copland, Brahms, Fröst, Lutoslawski, Piazzolla, Hillborg u.a.
Martin Fröst (Klarinette)
Australian Chamber Orchestra
Richard Tognetti (Leitung)
BIS

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Termine

Sonntag, 12.02.2023 20:00 Uhr Staatstheater Braunschweig

Lucas Debargue, Swedish Chamber Orchestra, Martin Fröst

Mozart: Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503 & Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551

Samstag, 27.05.2023 20:00 Uhr Konzerthaus Berlin

Martin Fröst, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Lahav Shani

Ligeti: Atmosphères, Copland: Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier, Prokofjew: Romeo und Julia op. 64

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