© Jean-Baptiste Millot

Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien, geboren am 5. Mai 1975, studierte am Pariser Konservatorium bei Frédéric Aguessy und Gérard Frémy, wo er bereits als 17-Jähriger sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Beim Concours Long-Thibaud erhielt er 1998 neben dem Hauptpreis fünf Spezialpreise. 2005 wurde er in das Förderprogramm der BBC für junge Künstler (New Generation Artists) aufgenommen. In dieser Zeit entstand seine besondere Verbundenheit zur Wigmore Hall in London.

Tiberghien ist weltweit ein gefragter Solist und gastierte unter anderem in der New Yorker Carnegie Hall, der Pariser Philharmonie und im Wiener Konzerthaus. 2018 gab er sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern. Darüber hinaus gilt sein besonderes Interesse der Kammermusik. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Geigerin Alina Ibramigova, mit der er sämtliche Violinsonaten von Mozart und Beethoven aufgenommen hat. Weitere Kammermusikpartner sind Sophie Karthäuser, Nicholas Angelich, Tabea Zimmermann und Antoine Tamestit. Cédric Tiberghien lebt in Paris und London.
Sonntag, 03.03.2024 17:00 Uhr VERDO Kultur- und Tagungszentrum
  • Montag, 04.03.2024 19:30 Uhr St. Johannis-Kirche Hitzacker
    Blind gehört Cédric Tiberghien

    „Diese Variation frisst dich von innen auf“

    Pianist Cédric Tiberghien hört und kommentiert Aufnahmen, ohne dass er weiß, wer spielt. weiter

    Lieblingsstück Cédric Tiberghien

    Cage: Sonaten und Interludien

    Cédric Tiberghien findet seine Seelenruhe beim Spielen von John Cages „Sonaten und Interludien für präpariertes Klavier“ weiter

    Rezension Cédric Tiberghien – Beethoven: Sämtliche Variationen Vol. 2

    Stilistisch variabel

    Im zweiten Teil seiner Betrachtung von Beethovens Variationswerken wagt Pianist Cédric Tiberghien viel, ohne alles zu risikieren. weiter

    Rezension Alina Ibragimova – Mendelssohn: Violinsonaten

    Feingeister

    In perfekter Symbiose bringen Violinistin Alina Ibragimova und Pianist Cédric Tiberghien das Phantastische und Poetische in Mendelssohns Violinsonaten hervor. weiter

    Rezension Antoine Tamestit – Brahms: Violasonaten

    Uneitel, unmittelbar, pur

    Antoine Tamestit und Cédric Tiberghien loten die Gefühlswelten in den Werken für Viola und Klavier von Johannes Brahms kundig und mit viel Sensibilität aus. weiter

    Rezension Alina Ibragimova & Cédric Tiberghien – Brahms

    Bis ins letzte Detail ausformuliert

    Keine andere Aufnahme erreicht die emotionale Dringlichkeit, mit der sich das Duo die spätromantische Welt Brahms zu eigen gemacht haben. weiter

    Rezension Alina Ibragimova & Cedric Tiberghien

    Differenziert und elegant

    Alina Ibragimova und Cedric Tiberghien zeigen hier ihr ausgeprägtes Gespür für die dicht verwobenen Strukturen der Kompositionen. weiter

    Rezension Cédric Tiberghien – Liszt: Années de pèlerinage

    Brillanz und Pathos

    Cédric Tiberghien bewegt sich nuancenreich durch Liszts Klangwelten seines geheimnisvoll-asketischen Spätwerks. weiter