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Cecilia Bartoli

Die italienische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli wurde 1966 in Rom geboren und lebt heute mit ihrem Mann in der Nähe von Zürich. Sie ist auf das Koloraturfach spezialisiert und zählt zu den wichtigsten Sängerinnen der Gegenwart. Ihre Ausbildung erhielt sie von ihrer Mutter Silvana Bazzoni, die sie auch während ihres Studiums an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unterrichtete. Schon als Neunzehnjährige gab sie in Rom ihr Rollendebüt als Rosina in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ und hatte 1988 mit einem Auftritt an der Opéra National de Paris mit einer Callas-Hommage ihren Durchbruch.

Ihr internationales Renommee nutzte Bartoli wiederholt, um nahezu unbekannte Werke einem breiten Publikum zu präsentieren, so sang sie ein Album mit Werken von Antonio Salieri sowie Joseph Haydns Opern „Armida“ und „Orfeo ed Euridice“ ein. In ihrem 2009 erschienenen Konzeptalbum „Sacrificium“ erkundete sie das Repertoire für Kastraten und im 2014 vorgelegten Album „St. Petersburg“ widmete sie sich der Musik, die unter den Regentschaften der Zarinnen Anna, Elisabeth und Katharina II. am russischen Hof gespielt wurde.

Seit 2012 ist Bartoli Intendantin der Salzburger Pfingstfestspiele. Das Amt trat sie mit einer Neuproduktion von Händels „Giulio Cesare in Egitto“ an, in der sie die Partie der Cleopatra übernahm. Zu Zwecken der allgemeinen Musikförderung wurde 2007 die Cecilia-Bartoli-Musikstiftung gegründet, die sich vor allem für das Andenken an die legendäre Sängerin Maria Malibran (1808-1836) engagiert.

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