Die Zeiten ändern sich, aber wird auch anders geliebt? Tobias Kratzer verbindet Meisterwerke dreier Komponisten und inszeniert ein Familienepos, das er „Frauenliebe und -sterben“ nennt. Dabei werden aus den Einzelschicksalen Sittengemälde durch die Jahrhunderte. Den ersten Teil bestreitet Robert Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und -leben” um ein weibliches Schicksal von 1840, wie es unzählige gab: Liebe, Heirat, Ehe, Geburt und Tod der Frau – das Leben um das des Mannes kreisend. Dieser anonymen Figur hauchen vier Star-Solistinnen alternierend Leben ein: Kate Lindsey, Annette Dasch, Marlis Petersen und Vera-Lotte Boecker. Die nächste Generation verortet Kratzer in Bartóks dunkler Burg des Herzog Blaubart. Erst fühlt sich Judith stark zu dem Fremden hingezogen – dann entdeckt sie seine mörderische Vergangenheit. In der „Florentinischen Tragödie“ von Alexander Zemlinsky bekommen wir Einblicke in die bürgerlich-liberale Ehe von Simone und Bianca, die – als Bianca eine Affäre mit dem jungen Guido eingeht und ertappt wird – dann doch als Ménage-à-trois eskaliert. Wie kann frau am besten leben, lieben – und sterben?
Frauenliebe und -sterben
Termine
Vergangene Termine
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Fri, 22. May 2026 19:00 UhrStaatsoper Hamburg, Hamburg
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Wed, 20. May 2026 19:00 UhrStaatsoper Hamburg, Hamburg
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Fri, 15. May 2026 19:00 UhrStaatsoper Hamburg, Hamburg
Festival
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1981 in New York als Tochter eines Dirigenten und einer Pianistin geboren, studierte Karina Canellakis am Curtis Institute of Music in Philadelphia und war zunächst als Orchestergeigerin aktiv. Nach dem Gewinn des Sir Georg Solti Dirigentenpreises 2016 leitete sie viele Spitzenorchester und…
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Die gebürtige Berlinerin Annette Dasch (*1976) ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und zugleich an den großen Opernhäusern der Welt zu Gast. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie, nachdem sie im Jahr 2000 gleich drei Wettbewerbe gewonnen hatte: den Maria-Callas-Wettbewerb, den Robert-Schumann-Liedwettbewerb und…
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Neben ihrer Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Berliner Universität der Künste studierte die in Brühl geborene Sopranistin Vera-Lotte Boecker Philosophie und Literatur. Sie war zudem Mitglied im Opernstudio der Königlichen Oper Kopenhagen und erhielt künstlerische Impulse in…
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