Eigentlich gehört es zur Philosophie des US-amerikanischen Komponisten Paul Moravec, Schönes zu erschaffen. In seiner 2016 entstandenen Oper „The Shining“ wurde er seinem Credo untreu. Kein Wunder, schließlich basiert der fesselnde Zweiakter auf einem Klassiker des Horrorgenres. Stephen Kings Roman erzählt vom psychisch labilen Schriftsteller Jack Torrance, der als Winterhausmeister zusammen mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Danny ein von der Außenwelt abgeschnittenes Berghotel einhütet. In der Einsamkeit hofft er, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Stattdessen reift in ihm die Überzeugung, dass sie nicht allein sind. Abgründe in Jacks Seelenleben tun sich auf – in Stralsund werden sie ausgeleuchtet von Regisseurin Aurelia Eggers.
Moravec: The Shining
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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