Eine Gänsemagd, die von einer Hexe großgezogen wurde, und ein Königssohn, der sich als Schweinehirt verdingt, um die Menschen besser kennenzulernen – das sind die Königskinder in Humperdincks gleichnamiger Oper. Sie treffen und verlieben sich, werden aber vom Volk verkannt und davonjagt. Ein glückliches Ende gibt es in dieser Märchenoper für Erwachsene nicht, die aufgrund der jüdischen Abstammung der Librettistin Elsa Bernstein von den Nazis verboten und vier Jahrzehnte kaum noch gespielt wurde. In Neustrelitz, wo Humperdinck 1921 verstarb, versetzt Regisseur Lars Schreiber die Königskinder in ein vom Jugendstil und Stummfilm inspiriertes surreales Ambiente. Am Pult steht Kapellmeister Kenichiro Kojima.
Humperdinck: Königskinder
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
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