Die Stadthalle Heidelberg ist ein Kongress- und Kulturzentrum an der südlichen Uferpromenade der Heidelberger Altstadt. Das nach Plänen der Architekten Jakob Henkenhaf und Friedrich Ebert in den Jahren 1901 bis 1903 errichtete Bauwerk verbindet Elemente der Renaissance, der Gründerzeit und des Jugendstils. Anlass für den Bau war das hundertjährige Jubiläum der Universitätsreform von 1803, zu dem ein repräsentatives Versammlungs- und Festgebäude für die Bürgerschaft geschaffen wurde. Seit seiner Eröffnung wurde das Gebäude mehrfach saniert und restauriert, zuletzt ab 2021 im Zuge einer umfassenden Generalsanierung zur Verbesserung von Nutzung und Akustik.
Am 1. Februar 2026 wurde die Stadthalle im Rahmen eines Konzerts des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg wiedereröffnet, das hier auch seine philharmonischen Konzerte veranstaltet. Zugleich ist die Stadthalle seit der Gründung des Heidelberger Frühling im Jahr 1997 dessen zentrale Spielstätte und künstlerisches Herzstück. Der Konzertsaal fasst rund 1000 Besucher und beherbergt eine imposante, 1903 von der Orgelbaufirma Voit und Söhne aus Durlach errichtete Orgel.

