Als Einspringerin für die schwangere Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen 2008 startete sie international so richtig durch. Innerhalb von zwei, drei Jahren debütierte Nino Machaidze an allen großen Opernhäusern und veröffentlichte ihr erstes Soloalbum. Jetzt stellt sie in italienischen und französischen Arien und Szenen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erneut ihre stimmlichen Qualitäten auf CD unter Beweis. Die georgische Sopranistin macht aus dem Programm erfreulicherweise keinen reinen Schaulauf, liefert auch reichlich Zwischentöne und dynamische Schattierungen. Stimmlich gibt es also nichts zu meckern, trotzdem will sich beim Hören keine rechte Begeisterung einstellen. Das liegt vor allem in einem gewissen Persönlichkeitsmangel begründet, doch trägt auch das behäbige Dirigat von Daniele Gatti am Pult des Orchestre National de France seinen Teil dazu bei.
CD-Rezension Nino Machaidze
Kein reiner Schaulauf
Als Einspringerin für die schwangere Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen 2008 startete sie international so richtig durch. Innerhalb von zwei, drei Jahren debütierte Nino Machaidze an allen großen Opernhäusern und veröffentlichte ihr erstes Soloalbum. Jetzt stellt sie in italienischen und französischen Arien und Szenen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erneut ihre stimmlichen…
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