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CD-Rezension Lea und Esther Birringer – Lifelines

Lebenslinien

Poetisch und fein klingt Lea und Esther Birringers Grieg, und bei Franck zeigen sie, dass auch ein veritables Feuer in ihnen brennt

vonFrank Armbruster,

Wer so gut aussieht wie Lea und Esther Birringer, der könnte in der zunehmend von Äußerlichkeiten geprägten Klassikszene hie und da auch auf Vorbehalte stoßen. Angebracht sind diese freilich nicht, denn künstlerisch sind die beiden schönen Schwestern aus dem Saarland eine Wucht. Beide sind auch solistisch unterwegs, doch gerade als Duo überzeugen sie mit technischem Können, profunder Musikalität und – vor allem – perfekter Harmonie. Atmosphärisch dicht musizieren sie die beiden selten zu hörenden Liszt-Elegien, die das Zentrum ihrer neuen CD bilden. Und auch den anderen beiden Werken, Edvard Griegs erster Sonate und César Francks berühmter A-Dur-Sonate, bleiben sie nichts schuldig: Poetisch und fein klingt ihr Grieg, und bei Franck zeigen sie, dass auch ein veritables Feuer in ihnen brennt. Was freilich „spätromantische Gefühle“ sein sollen, bleibt wohl das Geheimnis der Pressetextverfasser…

Lifelines
Grieg: Violinsonate Nr. 1
Liszt: Elegien Nr. 1 & 2
Franck: Violinsonate

Lea Birringer (Violine), Esther Birringer (Klavier)
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