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Film-Rezension Maria by Callas

Maria Callas privat

Tom Volf gestaltet eine Collage aus vielen bisher unbekannten privaten Dokumenten der Privatperson Maria und der Bühnenlegende Callas.

vonWolfgang Wagner,

Zerrissen in die Privatperson Maria und die Bühnenlegende Callas, kämpfte die Diva assoluta zeit ihres Lebens um den Ausgleich zwischen den Polen ihres Lebens. Die von Journalisten viel beschriebene Sängerin, Projektionsfläche ihrer Fans, kommt in einer bewegenden Dokumentation von Regisseur Tom Volf erneut selbst zu Wort. Ausgehend von einem unveröffentlichten Fernsehinterview aus dem Jahr 1970 gestaltet Volf eine anrührende Collage aus vielen bisher unbekannten privaten Dokumenten der Callas. Zahlreiche von Eva Mattes gesprochene Briefe enthüllen intime Gedanken. So kann die Gesangsikone ihre Krisen und Erfolge unverstellt kommentieren. Zugleich porträtiert Volf den Lebensstil eines Weltstars, der mit den bedeutendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit, darunter Elizabeth Taylor, bekannt war. Und so wird offenbar, was sie selbst betont: Maria und die Callas sind verschieden, aber nicht getrennt zu denken.

Maria by Callas
Tom Volf (Regie), Eva Mattes (Erzählerin), Maria Callas, Vittorio de Sica, Aristotle Onassis, Pier Paolo Pasolini, Omar Sharif & Luchino Visconti (Darsteller)
Prokino

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