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Rezension Benjamin Grosvenor – Beethoven: Triple Concerto

Sachlich nüchtern

Technisch hervorragend, fehlt es dem Tripelkonzert an Inspiration. Auch das restliche Programm lässt Fragen offen.

vonChristoph Vratz,

Die Solisten Nicola Benedetti, Sheku Kanneh-Mason und Benjamin Grosvenor präsentieren mit dem Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali das Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven. Vor allem Grosvenor macht mit seinem klaren, bei Läufen locker perlenden Anschlag neugierig: Ob er im rein klassischen Repertoire vielleicht künftig noch mehr zu sagen hätte? Innig gibt sich das Solistentrio im langsamen Satz, humorvoll und wandlungsfähig im Rondo. Ansonsten bietet die Aufnahme viel Unauffälliges, da besondere Akzente fehlen. Das gilt vor allem für das Orchester. Der zweite Teil bietet einige von Beethovens britischen Liedern mit Klaviertrio und Bariton Gerald Finley, der mit gebotener Schlichtheit singt. Ungewöhnlich bleibt unter dem Strich die Programmzusammenstellung, die verschiedene Facetten aus dem Beethoven-Katalog miteinander kombiniert.

Benjamin Grosvenor
Benjamin Grosvenor

Beethoven: Tripelkonzert, Britische Lieder u. a.

Gerald Finley (Bariton), Benjamin Grosvenor (Klavier), Nicola Benedetti (Violine), Sheku Kanneh-Mason (Violoncello), Philharmonia Orchestra, Santtu-Matias Rouvali (Leitung)
Decca

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