© Dario Acosta

Anna Netrebko

Anna Netrebko

Sie gilt als eine der größten Opernsängerinnen unserer Zeit. Die russische Sopranistin Anna Netrebko wurde 1971 als Tochter einer Ingenieurin und eines Geologen in der damaligen Sowjetunion geboren. Sie studierte am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg Gesang, gewann kurz nach ihrem Abschluss den Glinka-Gesangswettbewerb in Moskau, woraufhin 1994 ein Engagement am Marinski-Theater folgte. Hier debütierte sie in Mozarts „Le nozze di figaro“, ein Jahr darauf gab sie mit dem Ensemble des Theaters ein Gastspiel in San Francisco, welches als Startpunkt ihrer internationalen Opernkarriere gilt. Ihren endgültigen Durchbruch feierte sie 2002, als sie unter der Leitung von Nicolaus Harnoncourt als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither singt sie an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper und die Mailänder Scala. Während ihrer Karriere ist sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter mehrfach mit dem Echo Klassik. 2017 wurde ihr der Berufstitel Österreichische Kammersängerin verliehen. Anna Netrebko ist mit dem aus Aserbaidschan stammenden Tenor Yusif Eyvazov verheiratet.
OPERN-KRITIK: TEATRO ALLA SCALA - TOSCA

Kino ohne Kamera

(Mailand, 7.12.2019) Anna Netrebko triumphiert zur Saisoneröffnung der Scala in der Titelrolle von Puccinis Verismo-Schocker „Tosca“, aber die vernachlässigte Personenregie enttäuscht. weiter

Opern-Kritik: Mailänder Scala – Andrea Chénier

Weltklasse trifft Mittelmaß

(Mailand, 13.12.2017) Sopransuperstar Anna Netrebko verströmt zwar dunkel goldenen Sopranglanz, doch die Inszenierung und ihr tenoraler Ehemann ernüchtern weiter

Opern-Kritik: Salzburger Festspiele – Aida

Mehr als ein reines Netrebko-Event

(Salzburg, 12.8.2017) Anna Netrebko glänzt bei der umjubelten Salzburger „Aida“, die sich musikalisch kaum überbieten lässt weiter

Rezension Anna Netrebko – Amata dalle tenebre

Ahnungsvoll

Mit „Amata dalle tenebre“ legt Anna Netrebko nach mehrjähriger Pause ein neues Album vor. Darauf dringt sie in die dunklen Zwischen- und Schattenreiche des Repertoires vor. weiter

CD-Rezension Puccini: Manon Lescaut mit Anna Netrebko

Diva in Topform

Anna Netrebko setzt einem durchwachsenen Live-Mitschnitt aus Salzburg Glanzlichter auf weiter

CD-Rezension Anna Netrebko

Im Zeichen des Verismo

Wunderstimme Anna Netrebko erkundet mit ihrem Gatten die dramatischen Töne weiter

CD-Rezension Anna Netrebko

Schiller-Reduktion

Kann nicht ganz überzeugen: Verdis Schiller-Adaption Giovanna d`Arco aus Salzburg mit Anna Netrebko und Plácido Domingo weiter

CD-Rezension Anna Netrebko

Mit brennender Leidenschaft

Nach und nach trudeln die Verdi-Recitals zum Jubiläum ein, doch fast ausnahmslos sind es CDs mit Tenorarien. Da kann Anna Netrebko als einzige Sängerin in dieser Runde allein deshalb schon mit verstärkter Aufmerksamkeit rechnen. Auf ihrem schlicht «Verdi» titulierten Album setzt sie ihre substanzreiche Stimme ins beste Licht. Fünf für… weiter

CD-Rezension Anna Netrebko

Jubiläumsgabe

Für alle Anna Netrebko Fans erscheint nun ein Live-Album mit Auschnitten aus ihren New Yorker Auftritten weiter