Roland H. Dippel
Artikel
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Tönende Historienmalerei
Sattes musikalisches Geschichtspanorama: Jaromír Weinbergers „Wallenstein“ ist eine der letzten tonal durchkomponierten großen Opern
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Zahme Saxofon-Zaubereien
Ihre delikatesten Vorzüge entfaltet das Alliage Quintett dort, wo die Arrangements andere Klangkosmen aufreißen als die ursprüngliche Instrumentation
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Kapitalistische Erdgeister
(Essen, 28.2.2018) Regisseur Andreas Baesler zeichnet ein schichtübergreifendes Ruhrpanorama und liefert mit Dirigent Frank Beermann ein glänzendes Plädoyer für Marschners Geistergeschichte
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Helden des barocken Belcanto
Franco Fagioli verspricht Händel-Momente mit emotionalen Gänsehaut-Effekten – und löst dieses Versprechen hochkarätig ein
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Widerstand und früher Tod
(Gera, 10.2.2018) Zum 75. Jahrestag der Widerstandsbewegung gleicht Zimmermanns Kammeroper über die letzten Stunden der Geschwister Scholl einem bewegenden deutschen Requiem
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Nebelmilder Brahms
Die feinen Klangreliefs und Modulationen von Brahms scheinen Joseph Moog und den ihn am Pult umschmeichelnden Nicholas Milton zu liegen
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Bewegungen über den Atlantik
Immer in Bewegung: Die Spieler des Gershwin Piano Quartet sind begnadete Pianisten und zugleich intelligente Arrangeure
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„Wollt ihr den totalen Konsum?“
(Chemnitz, 3.2.2018) Das erste von vier verschiedenen weiblichen Regieteams zeigt konsequent wie beklemmend den „Ring“-Vorabend als Zivilisationsdämmerung im Warenrausch
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Glatter Sturz in den Untergang
(Magdeburg, 27.1.2018) Vorbildlicher Kraftakt: Im Revolutionsdrama zu Gottfried von Einems 100. Geburtstag porträtiert Karen Stone die politischen Rivalen ohne platte Schwarz-Weiß-Kontrastierung
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„Deutschland ist für mich wie eine Universität“
Der neue GMD des Theater Chemnitz, Guillermo García Calvo, fühlt sich als Spanier in Deutschland sehr wohl – und freut sich auf spannende Premieren
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Die Strauss-Entzauberung
(Frankfurt am Main, 14.1.2018) Regisseurin Brigitte Fassbaender und GMD Sebastian Weigle setzen sich klug zur Wehr gegen den schönheitstrunkenen Eskapismus der Werkschöpfer
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Der Tod und die Tänzerin
(Dresden, 16.12.2017) Im klugen Umgang mit Korngolds Oper „Die tote Stadt“ vollendet Dirigent Dmitri Jurowski, was Regisseur David Bösch andeutet
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Archäologisches Abenteuer
Stefan Klingele und die Musikalische Komödie Leipzig haben bei ihrer Produktion von „Prinzessin Nofretete“ alle Kräfte für ein buntwürziges Spektakel aufgeboten
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Große Fragen mit klarer Stimme
Marlis Petersen und Stephan Matthias Lademann reihen in vier Gruppen bekanntes und unbekanntes Liedgut nach Themen
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Lautstarke Agitation
Kirill Karabits entwirft eine imponierende und deshalb fragwürdige Leistungsschau mit hypnotisierender Stoßkraft
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Das blutrote Halstuch des Königs
(Chemnitz, 2.12.2017) Guillermo García Calvo gibt seinen glänzenden Einstand als neuer Musikchef, das Regieteam um Arila Siegert ergänzt ihn ideal
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Glasharfe und Psychoterror
(Dresden, 18.11.2017) Ausnahmezustand an der Elbe: Donizetti gleißt als geschliffener Diamant aus der europäischen Romantik
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Seitensprung, Champagner, Mord!
(Erfurt, 11.11.2017) Intendant Guy Montavon inszeniert Cherubini als Revolutionsoper im Umfeld der New Yorker Hochfinanz
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Pianistische Wundertaten
Eine individuelle Hommage an Frédéric Chopin, die sich nur Daniil Trifonov erlauben kann
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Spirituelle Reise mit berstender Binnenspannung
(Berlin, 27.10.2017) Die Berliner Erstaufführung zum 80. Geburtstag von Philip Glass begeistert
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Betörende Herbstklänge
Noblesse in Momenten größter Sinnlichkeit und Leidenschaft in der Rhetorik: Maciej Pikulski bringt Thomas Hampson mit betörenden Herbstklängen zum Schweben
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„Seine Musik ist elektrisierend“
Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.
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