Roland H. Dippel
Artikel
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Kristallines Klanguniversum
Ein beeindruckender Wurf: Barbara Hannigan überzeugt als Sängerin und Dirigentin mit Werken von Haydn, Nono und Grisey.
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Konkurrent Schuberts
Beethoven als Vokalkomponist – Matthias Goerne und Jan Lisiecki bestätigen die große kreative Kraft des Komponisten.
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Volksmusik ihrer Heimat
Eldbjørg Hemsing und Simon Trpčeski nehmen sich auf ihrem neuen Album der drei Violinsonaten von Edvard Grieg an.
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Wesensverwandtschaft
Wenn Patricia Petibon ihr packend individuelles Timbre blühen und schimmern lässt, wird das zu einer Offenbarung.
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Korruption und Eleganz
Stimmluxus pur – besonders dank Joyce DiDonato, ebenso gerät die Kommunikation zwischen Stimmen und Orchester zum Fest.
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Optimales Klangambiente
Gianluigi Gelmetti ist in kongenialer Harmonie mit der von Rossini hier besonders sorgfältig ausgeführten Instrumentation bei „Zelmira“.
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Opulente Coolness
Technische Perfektion prägt diese aufwendig auf innovativ getrimmten Sounds aus fast fünfzig Jahren Filmmusik, Crossover, Neoklassik und lockerer Avantgarde.
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Mitreißend vitale Stimmen
Sänger und Musiker ziehen bei Glanerts „Oceane“ zwischen maritimen sinfonischen Gemälden souverän alle koloristischen Register.
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Die Entdeckungsfreudige
Oksana Lyniv gehört zu den derzeit gefragtesten Dirigentinnen und versteht es, das Publikum auch für unbekanntere Werke zu begeistern.
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Lieder ohne Worte
Das Voyager Quartet erweitert Schuberts „Winterreise“, die in dieser instrumentalen Fassung an Gewicht und Ausdruck gewinnt.
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Effektvolles Paradestück
Mariss Jansons zelebrierte die „Carmen-Suite“ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zum 85. Geburtstag des Komponisten Rodion Schtschedrin.
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Mutiger Schritt
Mit ihrem berührend weichen und dabei dunklen, fast melancholischen Timbre überzeugt Valentina Nafornița vor allem mit Mozart.
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Mildes Klangambiente
Der Komponist Stefano Bernardi wirkte vor seinem Amtsantritt als Hofkapellmeister wenige Monate vor Einweihung des Salzburger Doms in Verona und Rom.
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Verschenktes Potenzial
Alexander Tharaud gestaltet einige Stücke wie Liebeserklärungen, bei denen er mit nachdrücklicher Gestik umso sicherer an das beglückende Ziel zu gelangen glaubt.
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Mehr Mut
Wenn Xavier Sabata Mut zu mehr Wärme findet, kommt er dem möglichen Ausdrucksgehalt in Schuberts „Winterreise“ am nächsten.
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Oper als Konzertglanzstück
John Nelson sieht Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ als Konzertstück, weshalb die Chorszenen wie Federzeichnungen mit verwegenen Schraffuren erscheinen.
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Verve und Rhythmik
Die hörbar geniale Lernfähigkeit des jungen Mozart und seine Redouten-Rüpeleien geraten spannungsreich in der Interpretation des Freiburger Barockorchesters.
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Packende Entdeckung
Der Oper „Lo schiavo“ des brasilianischen Komponisten Antônio Carlos Gomes als Auseinandersetzung mit Zeitphänomenen gebührt hohe Anerkennung.
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Rollentausch
Cecilia Bartoli zollt dem legendären Kastraten Farinelli Tribut und glänzt im hochbarocken Heldenrepertoire mit attackierender Vitalität.
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Faszinierend düsterer Klang
Die Angst vor finsteren Mächten und die Hoffnung auf Hilfe von oben macht Marek Janowski mit jedem Takt plausibel.
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Tod, Ekstase, Sumpf
(München, 18.11.2019) Marlis Petersen, Jonas Kaufmann und Kirill Petrenko bescheren der Bayerischen Staatsoper mit Korngolds „Die tote Stadt“ einen Applaus-Marathon – nur die Regie bleibt flach.
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„Seine Musik ist elektrisierend“
Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.
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