Modern heißt nicht zwangsläufig komplex, wie das KAPmodern Ensemble unter Beweis stellen möchte. Manche Musik entfaltet ihre Wirkung gerade durch Reduktion und Wiederholung. Komponist Morton Feldman öffnet mit minimalen Mitteln schwebende Klangräume, die ins Zeitlose führen. Tranceartige Zustände entstehen auch in Kate Moores Quartett, inspiriert von Naturerfahrungen und stetigen Klangbewegungen. Giacinto Scelsi lotet die Tiefe einzelner Töne aus, während Beat Furrer auf feine, luftige Dynamik setzt. Den Abschluss des Programms macht passend Johannes Nieds Komposition „Zugabe“.
Tobias Lampelzammer (Kontrabass), KAPmodern Ensemble
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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