Jean Sibelius prägte den Klang des Nordens wie kaum ein anderer Komponist. Seine Musik, die er selbst als „klares, kaltes Wasser“ beschrieb, verbindet Naturerlebnis, Ausdruckskraft und innere Spannung. Besonders deutlich wird dies im Violinkonzert mit seiner mystischen Atmosphäre, expressiven Melodik und virtuosen Dramatik. Und das berühmte „Schwanenthema“ der fünften Sinfonie des 1865 im finnischen Hämeenlinna geborenen Komponisten entstand aufgrund einer Faszination für Singschwäne, die Sibelius von seinem Landhaus aus beobachtete. Der zeitgenössische Komponist Erkki-Sven Tüür greift diese Klangwelt auf und reflektiert in seinem Werk „Searching for Roots“ Sibelius’ tiefe Verbundenheit mit der Natur. Als Solistin ist die chinesische Geigerin Tianwa Yang zu erleben, am Pult steht Generalmusikdirektor Golo Berg.
Tianwa Yang (Violine), Sinfonieorchester Münster, Golo Berg (Leitung)
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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