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Schönberg: Moses und Aron

Im Rahmen der Reihe Fokus ’33, deren zentraler Schwerpunkt die Auseinandersetzung mit Musiktheater­werken ist, die nach 1933 oder ab 1945 von den Spielplänen verschwanden, steht im ­Dezember die Premiere von ­Arnold Schönbergs Opernfragment „Moses und Aron“ am Thea­ter Bonn auf dem Programm.

Schon die Entstehung des Werkes stand unter keinem guten Stern, wollte doch Schönberg, der sich bereits seit 1923 mit dem Moses-Stoff auseinandersetzte, eigentlich ein Oratorium schreiben. Diesen Plan musste er jedoch auf Druck seines Verlages verwerfen. Nachdem er von 1930 bis 1932 an der Oper arbeitete, emigrierte Schönberg 1933 in die USA und legte die Arbeit an dem Werk nieder. Wenige Wochen vor seinem Tod im Jahr 1951 erklärte sich Schönberg schließlich einverstanden, das Fragment, dessen dritter Akt nur in einer Szene ohne Musik vorliegt, der ­Öffentlichkeit zu präsentieren. In der Inszenierung von Lorenzo ­Fioroni sind Dietrich ­Henschel in der Rolle des ­Moses und Martin Koch als Aron zu erleben. Dirk Kaftan dirigiert das Beethoven Orchester Bonn. (JB)

Interpreten

Dietrich Henschel (Moses)
Martin Koch (Aron)
Tina Josephine Jäger (Ein junges Mädchen)
Ingrid Bartz (Eine Kranke)
Tae Hwan Yun (Ein junger Mann)
Mark Morouse (Ein anderer Mann)
Martin Tzonev (Ein Priester)
Dirk Kaftan (Leitung)
Lorenzo Fioroni (Regie)

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