Mit „Il barbiere di Siviglia“ bringt das Theater Magdeburg einen zentralen Buffo-Klassiker auf die Bühne. Kein Geringerer als Gioachino Rossini, der Lebemann aus Pesaro, hat ihn erschaffen. „Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel“, so wird er zitiert. Seine 1816 uraufgeführte Oper lebt vom raffinierten Ineinandergreifen von Intrige, Situationskomik und präzise gebauten Ensembleszenen. Die musikalische Architektur – von der berühmten Ouvertüre bis zu den ineinander verzahnten Finali – zeigt jene Leichtigkeit, die Rossinis Werk bis heute prägt: federnde Rhythmen, pointierte Charakterzeichnungen und ein komödiantisches Timing, das ohne Slapstick auskommen kann – aber nicht muss. Regisseur Jean-François Sivadier arbeitet für seine moderne Produktion mit dem Lichtdesigner Philippe Berthomé zusammen. Durch die Partitur führt der Ire Fergus Sheil, der seit 2018 Leiter der Irischen Nationaloper ist. Ein weiterer Garant für musikalische Qualität: das hauseigene Ensemble.
Rossini: Der Barbier von Sevilla
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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