Nach zehn Jahren Krieg liegt Troja in Trümmern, unzählige Menschen sind tot. Kassandra, Tochter des Königs Priamos, wird als Beute des siegreichen Agamemnon nach Mykene gebracht, wo Klytämnestra auf ihn wartet. Allein sie erkennt, dass diese Heimkehr in den Tod führt. Apollon schenkte Kassandra die Gabe der Weissagung, belegte sie jedoch mit dem Fluch, niemals gehört zu werden. Christa Wolf erkannte 1983 das feministische und antipatriarchale Potential des berühmten Kassandra-Mythos, spiegelte darin gar ihre eigene DDR-Existenz. Am Theater Bielefeld entsteht nun eine spartenübergreifende Uraufführung nach Wolfs Erzählung mit Musik von Mathis Nitschke und Stefan Behrisch; Anne Hinrichsen dirigiert.
Nitschke: Kassandra
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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