Musikwissenschaft als Sujet einer Oper? Der US-amerikanische Komponist Tom Johnson zeigt, wie es geht. Aus den musikalischen Lexikonartikeln des Thüringer Musikwissenschaftlers Hugo Riemann, komponierte Johnson in den 1980er-Jahren einen Zweiakter, der sprachlich pointiert und ironisch musikalische Begriffe wie Arie, Chor und Klang zur Szene erhöht. Begleitet von Klavierklängen bringen vier Sänger in der „Riemannoper“ dem Publikum auf humorvolle Weise die Welt der Oper näher. So gibt es ein Rezitativ zum Begriff „Rezitativ“ und eine Arie zum Lexikontext „Arie“. Freya Gölitz, Regieassistentin am Staatstheater Meiningen, zeigt mit ihrer ersten Inszenierung in den Kammerspielen, dass Bildung sehr unterhaltend sein kann.
Johnson: Riemannoper
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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