Fürstin Fedora Romazoff verliert am Vorabend ihrer Hochzeit ihren Bräutigam durch ein Attentat und folgt dem vermeintlichen Täter Loris Ipanoff bis nach Paris, um ihn zu stellen. Als dieser aber schließlich die Umstände seiner Tat erklärt und damit seine Unschuld beweist, kippt das Drama ins Intime. Mit fatalen Folgen: Die Wahrheit kommt zu spät ans Tageslicht, Fedoras eigene Vergeltungsaktion fordert tödlichen Tribut. Umberto Giordanos sinnlich aufgeladene Musik glüht ganz im Geiste des Verismo. Die Uraufführung 1898 im Mailänder Teatro Lirico war von unmittelbarem Erfolg gekrönt. Mit der berühmten Arie „Amor ti vieta“ schenkte das Werk einst dem legendären Enrico Caruso den Durchbruch und sich selbst Unsterblichkeit. Regisseur Christof Loy, einer der feinsten Psychologen des Musiktheaters, seziert die Seelenlandschaft der tragisch schillernden Titelheldin, die umgeben ist von den verführerischen Masken einer dekadenten Gesellschaft. Nach den bejubelten Aufführungen in Stockholm und Frankfurt ist Loys gefeierte Inszenierung nun an der Deutschen Oper Berlin zu erleben. Am Pult steht der Amerikaner John Fiore.
Giordano: Fedora
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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